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Was bringt die Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz?

Psychische Erkrankungen, vor allem Depressionen, nehmen immer mehr zu – und in vielen Fällen sind belastende Faktoren am Arbeitsplatz dafür mitverantwortlich. Laut jüngstem OECD-Bericht verursachen psychische Erkrankungen in Österreich Kosten von über elf Milliarden Euro, das sind 3,5 % des Bruttoinlandsprodukts. Der Gesetzgeber hat diesem Umstand 2013 mit einer Novellierung des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes (ASchG) Rechnung getragen: Neben den physischen werden im Gesetz jetzt ausdrücklich auch die psychischen Belastungen als Ursachen für Fehlbeanspruchungen angeführt. Zu diesen Stressfaktoren zählen z.B. Informationsmangel, eingeschränkter Handlungsspielraum, unklare Zuständigkeiten, Zeitdruck und Lärm am Arbeitsplatz.

Unternehmer müssen handeln
Aufgrund der Gesetzesänderung sind alle österreichischen Arbeitgeber dazu verpflichtet, psychische Belastungen am Arbeitsplatz zu erheben, von Experten beurteilen zu lassen und geeignete Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer umzusetzen. Die „von außen auf die Psyche einwirkenden arbeitsbedingten Faktoren“ sollen – im Idealfall – von Arbeitspsychologen erhoben werden. Verantwortlich für die Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben sind die Arbeitsinspektorate.

Zwei Jahre nach der Novelle zum ASchG hat das Institut zur Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz jetzt eine Studie mit den Ergebnissen einer kürzlich durchgeführten Onlinebefragung von Führungskräften und PE-Verantwortlichen veröffentlicht. Demnach erachten zwar vier Fünftel der Befragten die Beachtung psychischer Arbeitsbelastungen als „wichtig“, tatsächlich nachgekommen ist der Evaluierungspflicht aber nur knapp die Hälfte der Unternehmen. Hier überwiegen die Großunternehmen, von denen fast 70 % die vorgeschriebene Evaluierung bereits durchgeführt haben, während das bei den Klein- und Mittelbetrieben (KMU) lediglich auf jedes vierte Unternehmen zutrifft.

Evaluierungspflicht für alle Unternehmen
Richtig ist jedoch vielmehr: Die Evaluierung ist Pflicht und gilt für alle Unternehmen bereits ab einem Mitarbeiter. Bei Kontrollen durch das Arbeitsinspektorat wurde zwar bisher eine Nachfrist gewährt, damit soll es jedoch nach Aussagen der Arbeiterkammer nun vorbei sein. Daher riskieren Unternehmer, die die gesetzlich festgelegte Verpflichtung zur Evaluierung psychischer Belastungen weiterhin ignorieren, Verwaltungsstrafen bis zu 16.000 Euro.

Gesündere Mitarbeiter sind produktiver und seltener im Krankenstand. Darüber hinaus können Unternehmen, die in die Gesundheitsvorsorge ihrer Mitarbeiter investieren, Wettbewerbsvorteile nützen, wenn es darum geht, die Besten der jeweiligen Branche für ihre Unternehmen zu gewinnen. KMUs dagegen fehlt oft der Zugang zu Informationen, viele von ihnen sind irrtümlich der Meinung, die Verpflichtung zur Evaluierung würde nur große Unternehmen, die viele Mitarbeiter beschäftigen, treffen.

Die richtige Vorgangsweise führt zum Erfolg
Bei der Durchführung des Evaluierungsprojekts müssen einige Regeln beachtet werden. Zur Erhebung der psychischen Belastungsfaktoren sollten externe Arbeitspsychologen herangezogen werden; gemeinsam mit diesen Fachleuten werden im nächsten Schritt verpflichtende Maßnahmen zur Reduktion der festgestellten psychischen Stressfaktoren festgelegt. Für die Mitarbeiter sind die Transparenz der Ergebnisse und die Durchführung konkreter Maßnahmen von entscheidender Bedeutung; erfolgreich ist die Evaluierung nämlich nur dann, wenn die Maßnahmen zum Schutz der Arbeitnehmer auch umgesetzt werden. Das Resultat sollte eine Verbesserung der Arbeitsplatzsituation sein.

Evaluierung als Win-Win-Situation für beide Seiten
Die Reduktion psychischer Stressfaktoren am Arbeitsplatz hat positive Auswirkungen auf Gesundheit, Zufriedenheit und Arbeitsfähigkeit der Mitarbeiter. Motivation und emotionale Mitarbeiterbindung sind in Unternehmen, die Maßnahmen zur Förderung des psychischen Wohlbefindens der Beschäftigten setzen, nachweisbar besonders stark ausgeprägt. Wer es verabsäumt, die vorgeschriebene Evaluierung durchführen zu lassen, der verzichtet damit auf den vielfältigen Nutzen dieser Maßnahme für sein Unternehmen und verpasst vielleicht auch die Chance, bestehendes Potenzial seiner Mitarbeiter bestmöglich zu entwickeln. Im günstigsten Fall bedeutet die Evaluierung daher eine Win-Win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Die Generali hilft - mit fit4Business
Die Durchführung des Evaluierungsprojekts ist keine leichte Aufgabe für die Unternehmen, die sich vor allem Informationen, Beratungsangebote und konkrete Anleitungen zur richtigen Vorgangsweise wünschen. In der betrieblichen und privaten Krankenversicherung der Generali nimmt die Gesundheitsvorsorge eine zentrale Stellung ein: Die Generali hilft ihren Kunden nicht nur im Krankheitsfall sondern auch beim Gesundbleiben. Seit Jahrzehnten besteht daher eine erfolgreiche Partnerschaft mit der Europ Assistance, dem Experten für Entwicklung und Erbringung von Dienstleistungen im Gesundheitsmanagement der Generali. Mit fit4Business unterstützen Generali und Europ Assistance jetzt gemeinsam Unternehmen bei der Durchführung der Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz. Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements wird neben Beratung auch Unterstützung und Begleitung bei der Umsetzung angeboten.

Unternehmen, die heuer einen Rahmenvertrag für eine Gruppenkrankenversicherung der Generali abschließen, erhalten einen Gutschein, mit dem sie – abhängig von der versicherten Mitarbeiteranzahl – Expertenleistungen im Wert von bis zu EUR 2.625,- in Anspruch nehmen können. Damit können Unternehmer und Mitarbeiter nicht nur die Vorzüge der Gruppenkrankenversicherung der Generali genießen sondern profitieren zusätzlich von der konkreten Hilfe und den Expertenleistungen der Europ Assistance für das Evaluierungsprojekt.