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Key Person Insurance - eine wichtige Maßnahme zur betrieblichen Liquiditätsvorsorge

Ausgangslage

Mitarbeiter in Schlüsselpositionen spielen im Unternehmen eine wichtige Rolle und sind oft schwer zu ersetzen. Der plötzliche Ausfall einer Schlüsselkraft kann für ein Unternehmen erhebliche finanzielle Einbußen bedeuten, besonders wenn ein geeigneten Nachfolger schwer zu finden ist oder dieser wegen der komplexen Aufgabenstellungen eine lange Einarbeitungszeit benötigt.

Neben den Rekrutierungskosten können auch entgangene Aufträge und  Konventionalstrafen, z.B. weil Liefertermine nicht eingehalten werden können, den weiteren Geschäftsverlauf des Unternehmens belasten, bzw. das Unternehmen in Insolvenzgefahr bringen.

Je wesentlicher ein Mitarbeiter die geschäftlichen Erfolge des Unternehmens beeinflusst hat, desto bedeutsamer sind die Verluste, die dem Unternehmen durch den Ausfall dieser Person entstehen können. Denn die Ressourcen der Schlüsselkraft können einen wesentlichen Teil des Unternehmenswertes ausmachen. Studien zufolge (z.B. Gossler, Gobert & Wolters Gruppe) haben nur wenige Unternehmen Vorbereitungen für diesen Notfall getroffen.

Um den Fortbestand des Unternehmens in dieser Situation zu sichern, sind geeignete Vorkehrungen wichtig. So ist etwa eine gute Dokumentation hilfreich, die dem Stellvertreter die Fortführung des Geschäftsbetriebes erleichtert. Darüber hinaus sollten mit einer Key Person Insurance Vorkehrungen gegen finanzielle Schieflagen getroffen werden, die durch den plötzlichen Tod oder Verlust der Arbeitskraft der Schlüsselkraft entstehen können.

Mögliche Vorsorgemaßnahmen

Eine Key Person Insurance schützt das Unternehmen selbst, nicht die Schlüsselkraft. Bei Tod bzw. Erwerbsunfähigkeit der Schlüsselkraft werden dem Unternehmen Mittel (Versicherungssumme) bereitgestellt, um Liquiditätsengpässe bzw. eine daraus resultierende Existenzgefährdung des Unternehmens zu vermeiden.

Der Versicherungsnehmer, Begünstigte und Prämienzahler der Versicherung ist das Unternehmen. Versichert ist der Fall, dass die Schlüsselkraft verstirbt bzw. erwerbsunfähig wird. Nicht versicherbar sind hingegen Kündigung oder andere Gründe aus denen das Unternehmen verlassen wird.

Die Höhe der Versicherungsleistung sollte so bemessen sein, dass der zu erwartende Liquiditätsbedarf ausreichend abgedeckt ist. Dabei sind nicht nur die Aufwendungen zu berücksichtigen, die für den neuen Mitarbeiter getätigt werden müssen, sondern auch die sonstigen finanziellen Verluste, die dem Unternehmen durch den Ausfall der Schlüsselkraft entstehen können. Die Versicherungsleistung sollte deshalb nicht zu knapp bemessen werden. Ihre Höhe ist sowohl von der Art des Unternehmens als auch von der Position und Tätigkeit der Schlüsselkraft abhängig. Mit einer Key Person Insurance der Generali kann für diese Fälle vorgesorgt werden. 

Steuerliche Behandlung

Da diese Versicherung betrieblichen Zwecken dient, wie etwa das Rekrutieren eines adäquaten Vertreters, finanzieller Ausgleich entgangener Aufträge, Aufrechterhalten des Geschäftsbetriebs und die Deckung der damit verbundenen laufenden Kosten, sind die Prämienleistungen  ertragsteuerlich absetzbar (ähnlich wie die Prämien zu einer Risikoversicherung zur Besicherung eines betrieblichen Kredites).

Die steuerliche Abzugsfähigkeit der Prämien gilt jedenfalls für Kapitalgesellschaften sowie für Personengesellschaften und Einzelunternehmer, wenn der zu versichernde Schlüsselmitarbeiter ein fremder Dritter ist oder wenn es sich um einen geschäftsführenden Gesellschafter einer GmbH handelt.

Ist die zu versichernde Person geschäftsführender Gesellschafter einer Personengesellschaft oder Einzelunternehmer, muss der Zweck der Key Person Insurance eindeutig definiert werden um eine steuerliche Anerkennung zu erlangen. Hier empfiehlt es sich unbedingt den Steuerberater des Unternehmens beizuziehen, damit im Einzelfall die Beweislage gegenüber der Finanzbehörde erleichtert wird.