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Vokabel des Monats

Null-Euro-Schein

Er hat alles, was ein echter Geldschein besitzt: Wasserzeichen, Hologramm, fluoreszierende Farben, Sicherheitsfaden und individuelle Seriennummer; und gedruckt ist er auf echtem Euro-Papier. Bezahlen kann man aber mit diesem Geldschein nicht – denn sein Nennwert beträgt null Euro. Dennoch wird die Banknote von der Europäischen Zentralbank (EZB) offiziell anerkannt und von einer eigens lizenzierten Gelddruckerei hergestellt.

Auch wenn man mit  diesen Euro-Scheinen nichts kaufen kann, so kann man andererseits die Scheine selbst (teuer) kaufen. Eine geniale Idee, die von Marketingexperten bereits begeistert umgesetzt wird. In limitierten Editionen, versteht sich. Das „Zahlungsmittel ohne Nennwert“ wird von Anbietern im Bereich Touristik und Stadtmarketing mit Wunschmotiven bedruckt in kleinen Auflagen herausgebracht und als Souvenir vertrieben.

So hat z.B. der Zoo Magdeburg seine weißen Löwen-Zwillinge auf einem Null-Euro-Schein verewigt. Der erste Euro-Souvenir-Schein Österreichs wurde vom Alpenzoo Innsbruck aufgelegt, darauf zu sehen sind Steinbock, Luchs und Bartgeier, das Mozarthaus Salzburg präsentierte kürzlich einen neuen Schein mit Mozart-Motiv. Bei Sammlern sind diese Null-Euro-Scheine inzwischen sehr beliebt.

Aus Anlass des Reformationsjubiläums wirbt nun sogar ein privater Verein in Deutschland mit einem Null-Euro-Schein, auf dem das Luther-Denkmal in Wittenberg und das Zitat des Reformators „So viel Glauben du hast, so viel Lachen hast du“ abgedruckt ist, für den Glauben. Unter dem Motto „Gottes Gnade gibt es umsonst“ wurde der Luther-Euro-Schein Ende Mai auf dem Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin und Wittenberg, sowie im Internet zum Selbstkostenpreis von zwei Euro verkauft.