X

VERWENDUNG VON COOKIES

Die Generali Versicherung AG möchte Ihnen stets den bestmöglichen Service bieten. Damit Sie unsere Website optimal nutzen und wir diese fortlaufend verbessern können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen

KUNDENPORTAL
Link zum Pressebereich Link zu Kontakt Link zu Karriere zur Startseite go to English version Schriftgröße ändern

Pensionskonto neu: Auch Selbständige bekommen Post von der SVA

Jetzt ist das neue Pensionskonto da. Österreichs Arbeitnehmer und auch Selbständige erhalten seit Anfang Juni Post von der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) bzw. der Sozialversicherung der Gewerblichen Wirtschaft (SVA). Die Versicherten werden über ihre  „Kontoerstgutschrift“ aufgrund der vorliegenden Beitrags- und Versicherungszeiten informiert.

Wer ist betroffen?
Das „Pensionskonto neu“ gilt für alle Arbeitnehmer und Selbständige, die nach dem 31.12.1954 geboren wurden und bis zum Ende des Jahres 2013 mindestens ein Versicherungsmonat in der gesetzlichen Pensionsversicherung erworben haben. Für diese Personen wurde von PVA bzw. SVA ein Pensionskonto eingerichtet, auf dem die Beitrags- und Versicherungszeiten zur gesetzlichen Pensionsversicherung verbucht werden. Mit Stichtag 01.01.2014 wird die bisher vorgesehene Parallelrechnung bei der Pensionsberechnung durch eine Kontoerstgutschrift ersetzt.

Von der Parallelrechnung zur Kontoerstgutschrift
Um die erworbenen Ansprüche zum 01.01.2014 zu ermitteln, werden Vergleichsberechnungen nach dem bisherigen System vorgenommen, die sicherstellen sollen, dass die Abweichungen zwischen „alt“ und „neu“ nicht zu groß ausfallen. In einem gewissen Ausmaß kann es jedoch sowohl zu niedrigeren als auch zu höheren Ergebnissen im Vergleich zur bisherigen Pensionsberechnung kommen. Je jünger der Versicherte, desto eher sind Abweichungen zu erwarten.

Die Kontoerstgutschrift führt somit das alte und das neue System der Pensionsberechnung zusammen und gibt Auskunft über die Höhe der zum Stichtag bereits erworbenen Pensionsansprüche. Darauf aufbauend erfolgen ab 01.01.2014 die weiteren „Teilgutschriften“.  Bei der Erstgutschrift wird der erworbene Pensionsanspruch zum Regelpensionsalter – und daher ohne Abschläge - ermittelt. Wer sich vor Erreichen des gesetzlichen Pensionsalters in den Ruhestand verabschieden will, muss sich daher auf Abschläge einstellen.

Was kann das Pensionskonto neu?
Das Pensionskonto dient dazu, Pensionsansprüche transparenter als bisher darzustellen.
Die Kontoerstgutschrift bildet dabei den Startwert, der aussagt, wie hoch die Bruttopension (14 Mal pro Jahr) wäre, wenn ab sofort bis zum gesetzlichen Pensionsalter nichts mehr in den Pensionstopf einbezahlt wird („Sockelpension“). Tatsächlich erhöht sich der Betrag mit jedem weiteren Jahr der Beschäftigung um 1,78 % des sozialversicherungspflichtigen Einkommens. Jährliche Teilgutschriften ergänzen daher den Startwert. Zusätzlich wird die Gesamtgutschrift jährlich aufgewertet, wobei sich der Aufwertungsfaktor nach der durchschnittlichen Entwicklung von Löhnen und Gehältern richtet. Ob die Aufwertung zukünftig die Verluste durch die Inflation wird wettmachen können, kann aber nicht mit Sicherheit angenommen werden.

Es darf jedoch nicht übersehen werden, dass das Pensionskonto eine Prognose auf Basis der derzeitigen Gesetzeslage darstellt; es ist kein „Ansparkonto“ und verbrieft kein Guthaben.
Denn im geltenden Umlagesystem spart der Einzelne mit seinen Beiträgen nicht für die eigene Pension an, sondern trägt zur Finanzierung der heutigen Pensionen bei.

Keine Garantien für die Zukunft

Künftige Pensionsreformen und mögliche Schlechterstellungen zukünftiger Pensionisten können durch das „Pensionskonto neu“ nicht verhindert werden. Allerdings würden Eingriffe des Gesetzgebers bei der Pensionsberechnung zu einer Veränderung am Pensionskonto führen und daher für die Versicherten sofort sichtbar werden, auch wenn der Pensionsbeginn erst in der Zukunft liegt.

Vor allem die steigende Lebenserwartung sowie die Tatsache, dass immer weniger Menschen im Erwerbsleben die Pensionen einer immer größer werdenden Zahl von Pensionisten finanzieren müssen, werden das Pensionssystem weiterhin vor große Herausforderungen stellen. Die notwendigen Pensionszuschüsse aus Steuergeldern sind eine jährlich wachsende Belastung des Budgets.

Klarheit über das Ausmaß der Pensionslücke
Die durch das Pensionskonto geschaffene Transparenz  ermöglicht eine bessere Auseinandersetzung der Aktiven mit dem Thema der eigenen Pension. Viele Menschen müssen in diesen Tagen feststellen, dass ihre Pensionsansprüche niedriger ausfallen als angenommen. Neben dem aktuellen Pensionswert der Kontoerstgutschrift kann jeder Versicherte mit Hilfe des Pensionskontorechners, den die SVA auf ihrer Website zur Verfügung stellt (http://www.pensionskontorechner.at/), die künftige Entwicklung seiner Pensionsansprüche abschätzen.

Hochrechnungen sind allerdings an die Annahme eines gleichbleibenden Gehalts bis zum Pensionsantritt gebunden, künftige Gehaltssteigerungen und dadurch steigende Pensionsansprüche finden ebenso wenig Berücksichtigung in der Hochrechnung wie inflationsbedingter Kaufkraftverlust und Einkommenseinbußen durch Jobwechsel oder Zeiten der Arbeitslosigkeit. Außerdem sollte man beachten, dass die errechneten Pensionen immer Bruttowerte sind!
Das „Pensionskonto neu“ kann jetzt aber dabei helfen, das Ausmaß der drohenden Pensionslücke genauer abzuschätzen und bei Bedarf rechtzeitig zu reagieren.

Was Selbständige tun können
Eines steht fest: Auch Selbständige werden von einer Pensionslücke nicht verschont bleiben.
Es gibt aber auch für Unternehmer und Freiberufler Möglichkeiten einer betrieblich finanzierten Zusatzpension. Die Vorteile dieser „2. Säule“ sind vielen Unternehmern noch zu wenig bekannt. Betriebliche Vorsorgemodelle in Form von klassischen Pensionsversicherungen sind gerade für sicherheitsbewusste Anleger eine hervorragende Ergänzung des Alterseinkommens. Denn beim Versicherungsmodell erhält der Begünstigte sofort zu Vertragsbeginn eine Garantie über die Höhe seiner späteren lebenslangen Pension. Zusätzlich partizipieren die Verträge an den Gewinnen, die im klassischen Deckungsstock erwirtschaftet werden. Durch die Gewinnbeteiligung, die jährlich zugewiesen wird und ab diesem Zeitpunkt ebenfalls garantiert ist, erhöht sich die Pension zusätzlich. Weder steigende Lebenserwartung noch Schwankungen der Kapitalmärkte können erworbene Ansprüche verringern.

Geschäftsführende Gesellschafter einer GmbH profitieren vom Modell der Pensionszusage, die mit einer Pensionsrückdeckungsversicherung finanziert und abgesichert wird. Damit kann eine lebenslang garantierte Zusatzpension mit attraktiven Steuervorteilen verbunden  werden!

Freiberuflich Tätige, Einzelunternehmer, Gesellschafter von Personengesellschaften und geschäftsführende Gesellschafter einer GmbH mit mehr als 25 % Beteiligung können den Steuervorteil aus dem Gewinnfreibetrag gemäß  § 10 EStG nutzen und mit der Gewinnfreibetragspension für eine finanzielle Absicherung der Pensionsphase sorgen.

Die Generali bietet in sämtlichen Bereichen der betrieblichen Altersvorsorge maßgeschneiderte Vorsorgelösungen an. Informieren Sie sich bei Ihrem Betreuer oder im Web unter generali.at/geschaeftskunden

www.neuespensionskonto.at/fragen-und-antworten-rechner.html