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Gefährliche Freizeit: Ferienzeit ist auch Unfallzeit

Der Sommer ist endlich da – und mit ihm auch die großen Ferien. Viele Menschen machen sich jetzt wieder auf den Weg in die Sommerfrische, an heimische Seen oder ins Gebirge, fahren ans Meer oder suchen einfach nur im nächstgelegen Sommerbad Abkühlung.

Doch egal ob Atlantik, Adria, Großglockner oder Gänsehäufel: Die kommenden Wochen werden ganz im Zeichen von Sport und anderen Freizeitaktivitäten an der frischen Luft stehen. Angesichts der sommerlichen Vorfreude verdrängen die meisten Menschen die Tatsache, dass mit der Urlaubszeit auch ungeahnte Unfallrisiken einhergehen.

75 Prozent aller Unfälle ereignen sich in der Freizeit
Studiert man die vom Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) regelmäßig veröffentlichten Unfallstatistiken, kommt einem ein berühmter Satz Erich Kästners in den Sinn: „Leben ist immer lebensgefährlich“ -  besonders viele Gefahren scheint für Herrn und Frau Österreicher aber die Freizeit bereit zu halten.

Laut KFV-Statistik verunglückten im Jahr 2014 in Österreich insgesamt 850.000 Menschen bei Unfällen und mussten anschließend in Spitälern behandelt werden. Knapp drei Viertel der Unfälle, nämlich 639.800, entfielen auf den Bereich Heim/Freizeit/Sport. Der Anteil der Unglücksfälle in diesem Bereich ist bei allen Altersgruppen am höchsten. Unfälle bei der Arbeit oder in der Schule machten etwa 19 Prozent aus und nur rund sechs Prozent waren Verkehrsunfälle. 75 Prozent aller Unfälle mit tödlichem Ausgang ereigneten sich ebenfalls im Freizeitbereich. Während bei der Zahl der Verkehrsunfälle in den vergangenen Jahren erfreulicherweise Rückgänge zu verzeichnen sind, stagnieren die Zahlen der Freizeitunfälle auf hohem Niveau.

Männer und Fußball - Frauen und Pferdesport
Die Nummer eins bei den Sportunfällen - sowohl bei Männern als auch bei Frauen - nimmt der alpine Schilauf ein. Im Jahr 2014 verunglückten dabei in Österreich 37.500 Menschen. 37.200 Personen mussten aufgrund von Verletzungen beim Fußballspielen im Krankenhaus behandelt werden, 22.400 Unfallopfer entfielen auf Radfahrer. Gefährdet sind im Straßenverkehr vor allem „Alltagsradfahrer“, die täglich viele Wege mit dem Rad zurücklegen.

Bei vielen Sportarten verletzen sich Männer häufiger als Frauen. Das gilt vor allem für Fußball und Mountainbiken und liegt wohl daran, dass diese Sportarten vorrangig von Männern ausgeübt werden.
Umgekehrt verhält es sich beim Reitsport, der hierzulande eine weibliche Domäne ist.
So ist der Anteil der Frauen, die bei Reitunfällen verunglücken, sechs Mal höher als der der Männer.

Jedes Jahr ertrinken mindestens 30 Österreicher
3.300 Österreicher sind im Jahr 2014 beim Schwimmen, Springen oder Tauchen verunglückt. Laut Presseaussendung des KFV vom 06.06.2016 starben im Jahr 2015 in Österreich 31 Personen an den Folgen eines Ertrinkungsunfalls, in den vergangenen drei Jahren ertranken insgesamt 114 Menschen. Besonders gefährdet sind Kinder unter fünf Jahren.

Gefährliches Hobby: Gartenarbeit
Rasenmähen, Hecken schneiden, Äste stutzen: 23.000 Personen verletzen sich jedes Jahr österreichweit bei der Gartenarbeit, allein auf Wien entfallen davon 2.300 Verletzte. Gartenunfälle lassen sich laut KFV fast immer auf vermeidbare Ursachen wie Unachtsamkeit, Hektik, Stress, Selbstüberschätzung – und in vielen Fällen: falsche Arbeitskleidung – zurückführen. Eine „klassische“ Unfallursache ist der „Sturz aus großer Höhe“ – 15 Prozent aller Unfälle sind darauf zurückzuführen.

Deckungslücken bei Freizeitunfällen
Die gesetzliche Unfallversicherung (Allgemeine Unfallversicherungsanstalt - AUVA) leistet nur, wenn es sich um einen Arbeitsunfall oder einen Unfall auf dem Arbeitsweg handelt. Alle Kosten der medizinischen und beruflichen Rehabilitation werden in diesem Fall von der AUVA übernommen, ab einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von 20 Prozent wird außerdem eine monatliche Rente bezahlt. Für notwendige Wohnungsadaptierungen gibt es Zuschüsse.

Drei Viertel aller Unfälle ereignen sich jedoch in der Freizeit – und damit genau dann, wenn die gesetzliche Unfallversicherung keine Leistung erbringt.

In vielen Fällen bereitet überdies die Entscheidung, ob ein Unfall rechtlich als Arbeits- oder Freizeitunfall einzustufen ist, Probleme und beschäftigt die Gerichte. Darüber und über die in diesem Zusammenhang oft restriktive Judikatur des OGH haben wir 2015 in einem Beitrag unserer Business News ausführlich berichtet.

Bei Freizeitunfällen (inkl. Heim- und Sportunfällen) werden nur die Kosten der medizinischen Heilbehandlung von der gesetzlichen Krankenversicherung übernommen. Bleiben körperliche Dauerschäden zurück, erbringt die gesetzliche Unfallversicherung keine Leistung. Und sollte die Arbeitsfähigkeit eingeschränkt sein, kann es sowohl zu Einkommenseinbußen als auch zu finanziellen Mehrbelastungen kommen, weil z.B. Unterstützung im Haushalt erforderlich ist.

Bei Vorliegen eines Freizeitunfalls werden weder Such- und Bergungskosten noch die - meist beträchtlichen - Kosten eines Rettungstransports per Hubschrauber von den Gebietskrankenkassen vergütet. Im Falle der Hubschrauberrettung empfiehlt die AUVA auf ihrer Website sogar ganz ausdrücklich eine private Absicherung dieser Kosten.

Deckungslücken verlässlich schließen
Wer sich gegen diese existenzgefährdenden Risiken absichern will, muss daher rechtzeitig für zusätzlichen Unfallschutz sorgen. Für das „Wieviel“ an Versicherung, also Art und Umfang des Versicherungsschutzes, sollte stets die persönliche Lebenssituation des Einzelnen ausschlaggebend sein. Dabei spielen Faktoren wie Alter, Einkommenshöhe oder familiäre Versorgungspflichten eine Rolle.

Hauptzweck jeder Unfallversicherung ist die Absicherung des Risikos der dauernden Invalidität: Hat ein Unfall bleibende körperliche Beeinträchtigungen zur Folge, wird von der Versicherung - abhängig vom Grad der ärztlich festgestellten Invalidität und der vereinbarten Versicherungssumme - eine einmalige Kapitalzahlung geleistet. So wird bei geringer Invalidität eine niedrigere, bei Vorliegen eines höheren Invaliditätsgrades eine höhere Geldleistung erbracht. Bei der Generali heißt diese einmalige Kapitalzahlung „Unfallkapital“. Dies ermöglicht die Finanzierung von Maßnahmen, die durch die Folgen des Unfalls notwendig werden, wie z.B. den behindertengerechten Umbau der Wohnung.
Um bei besonders schweren Unfällen eine verbesserte Absicherung zu erzielen, kann Zusatzkapital versichert werden. Damit steht eine zusätzliche Versicherungssumme in vorab festgelegter Höhe zur Verfügung – je nach gewählter Variante ab 25 % oder 50 % dauernder Invalidität.

Zusätzlich kann eine monatliche Unfallrente, die dem Unfallopfer ein lebenslanges Einkommen sichert, vereinbart werden.

Zur Absicherung der Familie kann für den Fall des Unfalltodes des Versicherten ein Betrag festgelegt werden, der nach Unfall sofort an die Angehörigen ausbezahlt wird. Neben der Ablebensentschädigung erhalten die minderjährigen Kinder des Verstorbenen, die ebenfalls bei Generali versichert sind, bis zum vollendeten 18. Lebensjahr eine Waisenrente.

Wird zusätzlich das „Freizeitplus“ der Generali eingeschlossen, verdoppelt die Versicherung bei einem Freizeitunfall die Leistungen aus Unfallkapital und Unfalltod. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass die finanzielle Absicherung bei Freizeitunfällen entsprechend höher ausfallen sollte, da in diesen Fällen die gesetzliche Unfallversicherung keine Leistung erbringt.

Ein weiterer wichtiger Leistungsbaustein des Generali Unfallschutzes ist das Genesungsgeld. Dabei wird eine Versicherungssumme vereinbart, die schnelle Hilfe bei einem Krankenhausaufenthalt gewährleisten soll. So werden ab dem 6. Tag im Krankenhaus 25%, ab dem 11. Aufenthaltstag 50% und ab dem 16. Tag 100% der Versicherungssumme ausbezahlt.
Bei Knochenbruch erhält die versicherte Person auch ohne Krankenhausaufenthalt 10% der Versicherungssumme.

Der Baustein „Unfallassistance und Unfallkosten“ deckt folgende Leistungen ab:

Sofortige Hilfe weltweit nach einem Unfall steht mit dem 24-Stunden-Notfall-Management der Generali zur Verfügung – dazu gehört auch die Organisation von Such-, Rettungs- und Bergungsaktionen. Und die kostenlose  Generali Notfall App mit automatischer Ortungsfunktion ermöglicht es Ihnen in einer Notsituation, sofort Hilfe mit Ihrem Mobiltelefon über einen Notfall-Button anzufordern.

Neben der Durchführung der Organisation werden auch die Kosten für Such-, Rettungs- und Bergeaktionen (weltweit), sowie die Kosten der Hubschrauberrettung im In- und Ausland in voller Höhe, Kosten des Nottransports (auch aus dem Ausland) und Rückhol- und Überführungskosten von der Generali ersetzt.

Außerdem werden aus den „Unfallkosten“ von der Generali  Heil- und Behandlungskosten, Pflegekosten, Kosten für kosmetische Operationen, für Druckkammerbehandlung nach Tauchunfällen sowie für psychologische Betreuung nach einem Unfall ersetzt.

Im Rahmen des aktiven Rehab-Managements bietet die Generali persönliche Betreuung nach einem schweren Unfall durch erfahrene Rehab-Manager, die bei der medizinischen, beruflichen und sozialen Rehabilitation unterstützen. Neben Beratungs- und Organisationsleistungen umfasst das Rehab-Management auch Kostenersatz für Aufenthalte in Rehab-Einrichtungen im Rahmen der Versicherungssumme. Diese Leistungen helfen mit, die optimale weiterführende Behandlung für eine vollständige Wiederherstellung des Verunfallten in allen Lebensbereichen sicherzustellen.

Gleichgültig, für welchen Leistungsumfang man sich entscheidet: Der individuell zusammengestellte Unfallschutz gilt rund um die Uhr, 24 Stunden täglich, weltweit.

In der nächsten Ausgabe unserer Business News im Herbst informieren wir Sie über die Möglichkeiten betriebliche Unfallvorsorge und die Vorteile der Kollektivunfallversicherung.

https://www.generali.at/privatkunden/gesundheit-unfall/unfallschutz/

https://www.generali.at/geschaeftskunden/gesundheit-unfall/betrieblicher-kollektiv-unfallschutz/