X

VERWENDUNG VON COOKIES

Die Generali Versicherung AG möchte Ihnen stets den bestmöglichen Service bieten. Damit Sie unsere Website optimal nutzen und wir diese fortlaufend verbessern können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.

Weitere Informationen

KUNDENPORTAL
Link zum Pressebereich Link zu Kontakt Link zu Karriere zur Startseite go to English version Schriftgröße ändern

Betriebliche Garantiepension

Der Weg zu einer betrieblichen Garantiepension führt über die Betriebliche Kollektiv-Versicherung (BKV)

Die BKV ist als „betriebliche Garantiepension“ in ihrer Form einzigartig, denn sie bietet Planbarkeit schon lange vor der Pension. Nun gibt es verschiedene neue Einstiegsmöglichkeiten in eine BKV.

Die Vorzüge des Versicherungsmodells
Sicherheit und Garantien stellen für die Österreicher die wichtigsten Kriterien der Altersvorsorge dar. Die BKV erfüllt genau diese Ansprüche durch die Kombination mehrerer Garantieelemente. Der garantierte Rechnungszins wirkt nicht nur in der Ansparphase, sondern auch während der Pensionsphase. Der zusätzliche Gewinnanteil ist zwar nicht im Voraus abzusehen, aber sobald er dem Vertrag zugewiesen wird, ist er verbindlicher Vertragsbestandteil und kann nicht mehr sinken. Ein weiterer Kernpunkt – von besonders großem Wert für die Altersvorsorge! - ist die verbindliche Festlegung der Rententafeln für die gesamte Dauer des Vertrages.

Mit diesen Faktoren wird die Höhe der lebenslangen Zusatzpension von Beginn an transparent. Die betriebliche Garantiepension bedeutet für den Einzelnen, dass seine Leistungen weder durch steigende Lebenserwartung noch durch Schwankungen an den Kapitalmärkten gekürzt werden können.

Dr. Hemma Massera, Leiterin der Abteilung Betriebliche Personenversicherung der Generali Versicherung, bringt es auf den Punkt: „Für die Mitarbeiter bietet die BKV ein Höchstmaß an Transparenz, Sicherheit und Berechenbarkeit. Wer in den Genuss einer betrieblichen Zusatzpension kommt und vielleicht sogar eigene Beiträge dazu zahlt, möchte diese auch abgesichert wissen und wünscht sich schon von Beginn an die Planbarkeit der späteren Leistungen!“

Pensionskonto schafft mehr Durchblick
Auch das neue Pensionskonto trägt dazu bei, dass das Pensionseinkommen zukünftig besser planbar sein wird. Die Pensionsversicherungsanstalten (PVA, SVA) verschicken heuer erstmals Informationen über die Höhe der „Kontoerstgutschrift“. Viele Menschen müssen feststellen, dass ihre Pensionsansprüche niedriger ausfallen als angenommen. Mit der  betrieblichen Garantiepension kann die Pensionslücke ganz oder teilweise geschlossen werden.

Kollektivvertrags-Öffnung für BKV
Einige Kollektivvertragspartner haben inzwischen die Vorzüge der BKV erkannt und für ihre Branchen die Möglichkeit geschaffen, Teile des Gehaltes steuerwirksam in eine betriebliche  Pensionsvorsorge umzuwandeln. Das hat den Vorteil, dass der umgewandelte Betrag ohne Abzug von Steuern und Abgaben für die Altersvorsorge investiert werden kann.

„Wechseloption“ in eine BKV
Die Vorteile einer betrieblichen Garantiepension bleiben nun auch Anwartschaftsberechtigten eines Pensionskassenmodells nicht verschlossen. Wer das 55. Lebensjahr vollendet hat, dem bietet sich seit 2013 die Möglichkeit, von der Pensionskasse in die BKV zu wechseln. Diese Entscheidung kann jeder persönlich nach seinen Bedürfnissen treffen. Allerdings muss der Arbeitgeber gegebenenfalls mit dem Betriebsrat die vertraglichen Voraussetzungen dafür schaffen. Denn ein BKV-Rahmenvertrag des Arbeitgebers mit einer Versicherung ist eine rechtliche Voraussetzung für die Durchführbarkeit eines Umstieges.

Fürsorgepflicht der Unternehmen und Betriebsräte
Mit der Einführung dieser Wechseloption wollte der Gesetzgeber dem erhöhten Sicherheitsbedürfnis vor allem pensionsnaher Anwartschaftsberechtigter Rechnung tragen. Die Frage, ob daraus abgeleitet werden kann, dass der Gesetzgeber den Arbeitgeber rechtlich verpflichten wollte, den Mitarbeitern die tatsächliche Ausübung des Wechselrechts zu ermöglichen (wobei gegebenenfalls der Betriebsrat ebenfalls mitwirken müsste), wird von namhaften Juristen (z.B. Univ.-Prof. Dr. Franz Schrank, Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Mazal, Univ.-Prof. Dr. Werner Rebhahn), derzeit diskutiert und unterschiedlich beantwortet. Faktum ist jedoch, dass der Arbeitgeber die vom Gesetzgeber eingeführte individuelle Wahlmöglichkeit des Mitarbeiters zulassen oder verhindern kann! Sogar bei der Pensionierung – dieser Stichtag stellt die endgültig letztmalige Wahlmöglichkeit dar – steht dem Begünstigen die Entscheidung nur dann frei, wenn der (frühere) Arbeitgeber durch Abschluss eines BKV-Rahmenvertrags die Grundlagen dafür geschaffen hat. Den Arbeitgeber trifft also auf jeden Fall eine wesentliche Verantwortung!

Wichtiger Stichtag: 31. Oktober 2014
Eine Wechselmöglichkeit besteht grundsätzlich es nur einmal im Jahr. Stichtag für die Entscheidung ist der 31. Oktober. Bis zu diesem Stichtag muss ein Wechselwunsch der Pensionskasse schriftlich mitgeteilt sein. Der Wechsel wird zum nachfolgenden 1. Jänner durchführt.

Keine Beratungspflicht des Arbeitgebers
Wenngleich die Mitwirkung des Arbeitgebers unverzichtbar ist um die Rahmenbedingungen für die Wechseloption zu schaffen, trifft ihn keinerlei Verpflichtung die Mitarbeiter inhaltlich zu beraten; ebenso wenig hat der Betriebsrat eine derartige Beratungspflicht.

Bei Interesse wenden sich die Anwartschaftsberechtigten an die Pensionskasse bzw. Versicherung. Die FMA hat in einer speziellen Verordnung zur Wechseloption festgelegt, welche Informationen dem Berechtigten sowohl von der Pensionskasse als auch von der Versicherung zur Verfügung zu stellen sind. Der Wechselwunsch ist nur dann wirksam, wenn diese Informationen vollständig erteilt worden sind. Damit soll sichergestellt werden, dass eine Wechselentscheidung nur wohlüberlegt und auf Basis von umfassenden Information und konkreten Berechnungen über beide Modelle stattfinden kann.

Alle Informationen zur BKV bei den BAV-Experten der Generali und unter www.generali.at/geschaeftskunden