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Generali Zukunftsstudie 2015: Österreicher bleiben optimistisch

71% der Österreicher blicken zuversichtlich und optimistisch in die Zukunft.
Die größte Sorge gilt einem Anstieg der Lebenshaltungskosten, davor fürchten sich 67% der Menschen in unserem Land, 54% erwarten eine Kürzung der staatlichen Pensionen, etwas weniger, nämlich 47%, gehen von einer Kürzung der staatlichen Gesundheitsleistungen aus.

Zu diesem Ergebnis kommt die Generali Zukunftsstudie 2015, für die im vergangenen Sommer 2000 Österreicher ab 15 Jahren von MindTake Research zu ihren Zukunftserwartungen und Sorgen, aber auch zu ihren persönlichen Glücksmomenten befragt wurden.

Skeptisch zeigten sich die Befragten bei der Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung: Angst vor einer Verschlechterung der Wirtschaftslage haben 64%, im Vorjahr lag der Wert bei 59%.

Besonders interessant ist, dass bestimmte Risiken, die noch in den vergangenen Jahren von den Studienteilnehmern als hoch eingeschätzt wurden, heute offenbar nicht mehr als extrem bedrohlich empfunden werden; so belegt das Risiko „Angst vor schwerer Krankheit“ nur mehr Rang 14 der „Sorgen-Skala“ (2012 noch ganz oben auf Rang 2). Aber auch  andere persönliche Risiken des Alltags, wie z.B. Unfall oder Jobverlust, finden sich diesmal etwas weiter unten auf der Skala.

Mit 45% ex aequo auf Platz 5 der Rangliste finden sich die Furcht vor Steuererhöhungen und die Angst vor einem Krieg oder bewaffneten Konflikten.
Sorge um den Lebensstandard im Alter und um die Höhe der späteren Pension haben 41%, im Jahr 2014 waren es noch 47%.  Auffallend ist aber, dass - wie bereits eingangs erwähnt –  54% der Befragten eine Kürzung der staatlichen Pensionen erwarten.

Eintrittswahrscheinlichkeit bei wirtschaftspolitischen Gefahren wird höher bewertet

Im Rahmen der Studie wurde jedoch nicht nur nach den Gefahren gefragt, die zu einer Verunsicherung der Bevölkerung führen, sondern auch nach der Eintrittswahrscheinlichkeit, die die Menschen den einzelnen Risiken beimessen.
Dabei hat sich gezeigt, dass jeweils 98% der Befragten davon ausgehen, dass es tatsächlich zu einem Anstieg der Lebenshaltungskosten und zu Steuererhöhungen kommen wird. Klimawandel und Umweltverschmutzung belegen mit je 95% die Ränge 3 und 4.
Eine Verschlechterung der Wirtschaftslage halten 94% für wahrscheinlich, genauso viele gehen von einer Kürzung der staatlichen Sozialleistungen aus.
Die Gefahr, dass sich persönliche Alltagsrisiken tatsächlich verwirklichen könnten, wird von den Österreichern dagegen als relativ gering eingeschätzt: So halten nur 35% einen Unfall, 44% eine schwere Krankheit für wahrscheinlich; mit dem Verlust des Arbeitsplatzes rechnen 47% und mit der eigenen Pflegebedürftigkeit 49%.

Frauen sorgen sich mehr als Männer

Auch heuer hat sich wieder gezeigt, dass Frauen sich grundsätzlich mehr Sorgen machen als Männer. Wenn es allerdings um die Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung, fortschreitende Umweltverschmutzung, politischen Stillstand in Österreich und um Computerkriminalität geht, sind es die Männer, die pessimistischer sind.

Unterschiede zwischen den Geschlechtern gibt es auch bei der Beurteilung der Eintrittswahrscheinlichkeit bestimmter Risiken. Männer halten den Ausbruch von Kriegen oder bewaffneten Konflikten für wahrscheinlich, Frauen dagegen rechnen eher mit schweren Erkrankungen oder mit einer Verschlechterung der Wirtschaftslage.

Die größten „Glücksbringer“ im Leben

Die Familie ist für 66% der Österreicher der wichtigste Glücksfaktor, soziale Kontakte und Freundschaften besitzen für 62% große Bedeutung, aber auch die Freizeit mit Reisen, Sport, Naturerlebnissen und kulturellen Aktivitäten (59%) nimmt einen hohen Stellenwert im Leben der Befragten ein. Frauen bedeuten Freundschaften und das soziale Umfeld (64%) mehr als ein Lebenspartner (54%); bei Männern ist es genau umgekehrt.
Enkelkinder sind für 49% der Österreicher ein wichtiger Glücksfaktor.

Was wird aus der nächsten Generation?

69% der Studienteilnehmer sind der Meinung, dass es ihren Kindern und Enkeln schlechter gehen wird als ihnen selbst (2014 waren es 64%). Nur 27% glauben, dass es keine Änderung in der Lebenssituation geben wird, lediglich 4% schätzen die Aussichten besser ein.
Unterschiede zwischen Männern und Frauen bzw. Älteren und Jungen bei der Einschätzung gibt es bei diesem Thema nicht. Von niedrigerem Wohlstand gehen 70% aus.
Eine Verschlechterung des Bildungsniveaus erwarten 52%, und nach Ansicht von 63% der Befragten wird die Lebensqualität der nächsten Generation sinken.