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Vokabel des Monats

Phubbing

"Gewöhne dich daran, bei dem, was ein anderer sagt, mit Aufmerksamkeit zu weilen, und versetze dich womöglich in die Seele des Sprechenden", meinte schon Marc Aurel.
Und Johann Wolfgang von Goethe hielt die Aufmerksamkeit sogar für die höchste aller Fertigkeiten und Tugenden. Manchmal fällt sie einem leicht, manchmal auch etwas weniger, aber fast immer ist sie ein Gebot der Höflichkeit.

Heutzutage wird es jedoch auch deshalb immer schwieriger, seine ungeteilte Aufmerksamkeit einer Person oder einer Sache zu widmen, weil unser ständiger Begleiter, das Smartphone, mit diversen Tönen und Vibrationen rund um die Uhr Anspruch darauf erhebt.

Die ständige Beschäftigung mit dem Smartphone ist eine weit verbreitete Unsitte, für die es aber erst eine Bezeichnung gibt, seit ein australischer Wörterbuchverlag eine Marketingkampagne lancierte für die es die Werbeagentur McCann Erickson damit beauftragte, eine Wortschöpfung vorzunehmen und diese mit einer viralen Kampagne in den Medien zu platzieren.

So wurde von findigen Werbefachleuten das Kofferwort "Phubbing", zusammengesetzt aus "phone" und "snubbing" (dt.: vor den Kopf stoßen), geschaffen, und zusätzlich mit der  völlig fiktiven Kampagne "Stop Phubbing" ergänzt. Auch im deutschsprachigen Raum fielen einige namhafte Medien auf die vermeintlich redaktionelle Berichterstattung herein. Einmal in Umlauf war die Wortneuschöpfung dann nicht mehr zu bremsen.

Laut der Tageszeitung Washington Post wollen amerikanische Wissenschaftler inzwischen herausgefunden haben, dass Phubbing sich negativ auf Partnerschaften und Beziehungen auswirkt und in weiterer Folge auch zu gesundheitlichen Problemen führen kann.