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Vokabel des Monats

Minuszinsen

Die Europäische Zentralbank (EZB) verlangt seit 1. Juni von Banken, die Geld kurzfristig bei ihr parken, Strafzinsen in Höhe von 0,2 Prozent. Durch diese Strategie soll erreicht werden, dass die Banken das Geld dann doch lieber an Unternehmen und Haushalte in Form von Krediten weiterverleihen. Zweck der Übung ist daher eine Ankurbelung der Konjunktur – vor allem in den EU-Krisenländern.

Die EZB macht’s vor – die anderen machen’s nach: Sowohl kleine als auch große nationale Banken denken bereits laut über Minuszinsen für höhere Guthaben auf Spar- oder Girokonten ihrer Privat- und Firmenkunden nach.
In Deutschland sind derartige Negativzinsen vereinzelt bereits Realität: Seit Anfang November verrechnet eine kleine Direktbank in Thüringen 0,25 Prozent Strafzinsen für sehr große Geldsummen auf Tagesgeld- und Girokonten, ein anderes Institut hat Negativzinsen für institutionelle Anleger eingeführt.
Seit Anfang Dezember behält es sich die Commerzbank als erste deutsche Großbank vor, von großen Firmenkunden mit hohen Guthaben, Großkonzernen und institutionellen Anlegern in Einzelfällen eine „Guthabengebühr“ zu verlangen.

Und auch der oberste Vermögensverwalter der Deutschen Bank ist der Meinung, dass Strafzinsen auf Konten und Sparbüchern – vor allem angesichts der Niedrigzinspolitik der EZB - bald zur Normalität gehören werden. Die Deutsche Bank schließt Negativzinsen generell nicht aus.

Werden Minuszinsen für Spareinlagen von Privatpersonen bald auch in Österreich Realität? Aus der Tagespresse verlautete dazu im November, dass Strafzinsen für österreichische Banken derzeit kein Thema sind. Andererseits: Man kann auch mit den gegenwärtigen Mini-Zinsen nach Abzug von KESt und Inflation kein Vermögen aufbauen …