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Für alle, die nicht mehr länger warten wollen

Betrachtet man die Veränderung der Ärztedichte in Österreich zwischen 2005 und 2015, so stellt man fest, dass in diesem Zeitraum die Zahl jener Ärzte, die einen Vertrag mit einer Krankenkasse hatten, nur um 2,7%, nämlich von 7.020 auf 7.208, gestiegen ist. Ganz anders sieht die Situation bei den Wahlärzten (aller Fachrichtungen) aus: Ordinierten im Jahr 2005 in Österreich 7.356 Wahlärzte, so waren es 2015 bereits 10.553, um 3.197 mehr. Das bedeutet eine Steigerung von ca. 43%. (Quelle: Ministerium für Gesundheit und Frauen bzw. Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger).

Diese Entwicklungen im Bereich der niedergelassenen Ärzte haben erhebliche Auswirkungen auf die Patienten, weil immer weniger Ärzte mit Kassenvertrag einer immer größer werdenden Zahl an hilfesuchenden Patienten gegenüber stehen. Verschärft wird die Lage noch durch die zuletzt gesetzlich festgelegten Arbeitszeitkürzungen für Spitalsärzte. Davon sind auch die Spitalsambulanzen betroffen, von denen viele besonders nachgefragte diagnostische Leistungen (Angiographie, Radiologie, CT, MRT, etc.) anbieten. Längere Wartezeiten auf Arzt-, Diagnostik- und Operationstermine für Kassenpatienten sind die Folge. Viele Menschen weichen daher auf Wahlärzte (Privatärzte) und Privatambulatorien aus - und dieser Trend wird sich in Zukunft noch verstärken.

Wer ist Wahlarzt?
Jeder Arzt, der in Österreich eine Ordination eröffnet und keinen Vertrag mit einer Krankenkasse hat, ist Wahlarzt. Hat ein Arzt mit gar keiner Krankenkasse einen Vertrag, so ist er Wahlarzt für alle Kassen. Niedergelassene Ärzte mit Verträgen mit den „kleinen Kassen“ (neben BVA auch die Versicherungsanstalt für Eisenbahn und Bergbau /VAEB und die Sozialversicherung der Bauern/ SVB) sind Wahlärzte nur im Verhältnis zur Gebietskrankenkasse.

Für alle Privatärzte gilt, dass sie die Höhe ihrer Honorare frei festsetzen können. Patienten, die einen Wahlarzt aufsuchen, sind Privatpatienten und müssen daher die Arztrechnung zunächst selbst bezahlen, danach haben sie die Möglichkeit, einen Antrag auf Kostenersatz bei ihrer Sozialversicherung zu stellen.

Nach den Bestimmungen des Sozialversicherungsrechts erhalten die Versicherten aber höchstens jene Kosten erstattet, die von der Krankenkasse zu zahlen wären, hätten sie einen Vertragsarzt konsultiert. Der Kostenersatz für Privatpatienten orientiert sich somit an den kassenärztlichen Richtsätzen, wobei auch dieser nicht immer in voller Höhe erfolgt.

In den meisten Fällen sind die Privatarzthonorare deutlich höher als die Vergütung, die ein Vertragsarzt von der Kasse erhalten würde. Außerdem erbringen Wahlärzte fallweise auch Leistungen, die nicht zum Leistungsspektrum der Sozialversicherung gehören. Deshalb erhält der Patient auch nur einen kleinen Teil des Privatarzthonorars von seiner Krankenkasse zurück. Wer nicht auf eine private Zusatzversicherung zurückgreifen kann, muss daher den Großteil seiner privaten Behandlungskosten selbst tragen.

Wahlarztpatienten sollten stets Wert auf eine möglichst detaillierte Rechnung legen, in der sämtliche Leistungen angeführt werden, weil die Sozialversicherung in diesem Fall die erbrachten Leistungen nach den Honorarsätzen der Vertragsärzte umrechnen kann – der Patient erhält mehr Geld zurück als bei einer Pauschalrechnung.

Moderne Spitzenmedizin ist teuer
Österreich verfügt nach wie vor über ein sehr gutes Gesundheitssystem und die österreichische Ärzteschaft genießt weltweit einen ausgezeichneten Ruf. Der medizinische Fortschritt ist gewaltig – viele Krankheiten, deren Diagnose vor einigen Jahren für die Betroffenen noch ein Todesurteil bedeutet hätte, haben dank neuester medizinischer Behandlungsmethoden heute viel bessere Prognosen oder können sogar geheilt werden. Insgesamt betrachtet sind höhere Lebenserwartung und verbesserte Lebensqualität bei chronischen Erkrankungen das Ergebnis moderner Spitzenmedizin.

Moderne Behandlungsmethoden sind aber auch teuer, sie verursachen hohe Kosten, die die Sozialversicherungen enorm belasten. Und auch die Ansprüche der Versicherten an das Sozialsystem steigen immer mehr. Einschnitte bei den Leistungen der Krankenkasse sind bereits jetzt spürbar, vor allem in den Bereichen Vorsorge und Prävention (z.B. medizinische Check-ups) sowie bei Heilbehelfen (z.B. Brillen).  Wer ein besseres „Service“ im Gesundheitswesen möchte, wird selbst vorsorgen müssen.

In Zukunft wird daher zusätzlicher Gesundheitsvorsorge in Ergänzung zur gesetzlichen Krankenversicherung noch größere Bedeutung zukommen als bisher. Das Prinzip der freien Arztwahl in der Zusatzversicherung bestimmt die Krankenhauskostenversicherung (Sonderklasse) und die Privatarzttarife in gleicher Weise und ermöglicht es dem Versicherten, im Krankheitsfall auf Wahlärzte und Privatspitäler auszuweichen. Dadurch können Wartezeiten für Facharzt- bzw. Operationstermine auch in nicht akuten Fällen deutlich reduziert werden.

Die Generali Versicherung ist seit mehr als 50 Jahren ein zuverlässiger Partner, wenn es um private und betriebliche Krankenversicherungslösungen geht.

Alternativmedizin, Gesundheits-Assistance  und Vorsorge
Wer den Tarif Privatarzt & Alternative Vorsorge der Generali abgeschlossen hat, kann zusätzlich zu den Leistungen der Schulmedizin auf ein breites Spektrum alternativer Heilmethoden zurückgreifen (z.B. Homöopathie, Akupunktur, Chirotherapie, TCM, Ayurvedische Medizin).

Eine plötzlich auftretende Erkrankung stellt immer eine Ausnahmesituation für den Betroffenen dar. Mit der Gesundheits-Assistance, die Bestandteil sowohl der Sonderklasseversicherung als auch des Privatarzttarifs ist, bietet die Generali Begleitung und Unterstützung im Krankheitsfall.

Die Gesundheits-Assistance umfasst 24 Stunden-Hilfe bei Notfällen, Unterstützung bei der Suche nach dem besten Arzt oder Therapeuten, Informationen über Gesundheitsdienste und medizinische Einrichtungen oder Kostenersatz für ärztliche Zweitmeinung.

Eine bedeutende Rolle kommt dem Gesundheits-Manager zu. Er berät die Versicherten und informiert über Maßnahmen zur Lifestyle-Modifikation (Ernährung, Raucherentwöhnung, Bewegungsprogramm) zur vorbeugenden Reduktion von Risikofaktoren. Begleitung während einer medizinischen Therapie und in der Genesungsphase gehört ebenso zu seinen Aufgaben.

Krankheitsprävention hat bei der Generali einen hohen Stellenwert. Deshalb bietet die Versicherung im Rahmen des Produktbausteins Rundum gesund viele Möglichkeiten zur körperlichen und seelischen Regeneration in den besten Wellnesshotels Österreichs und der Nachbarländer an.
Die Versicherten können sich aber alternativ auch für regelmäßige ausführliche Gesundheitschecks im Rahmen des Vorsorgeschwerpunkts entscheiden.

Die Generali Gesundheitsvorsorge  gibt es selbstverständlich auch als Gruppenkrankenversicherung im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge zu besonders günstigen Konditionen für Unternehmer und Mitarbeiter!

Warten Sie nicht länger – entscheiden Sie selbst über die Zukunft Ihrer Gesundheitsvorsorge. Weitere Informationen finden Sie unter folgenden Links:

https://www.generali.at/privatkunden/gesundheit-unfall/gesundheitsvorsorge/

https://www.generali.at/geschaeftskunden/gesundheit-unfall/betriebliche-gesundheitsvorsorge/