INFORMATIONEN ZUM DATENSCHUTZ

Die Generali Versicherung AG möchte Ihnen stets den bestmöglichen Service bieten. Sofern Sie die Speicherung von Cookies nicht bereits in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert haben, willigen Sie durch Klick auf „OK“ bzw. eines beliebigen Links auf unserer Website ein, dass wir Cookies verwenden, um aggregierte Auswertungen über die Nutzung unserer Website zu erstellen und die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Diese Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, lässt aber bereits auf Grund der erteilten Einwilligung erfolgte Verarbeitungen unberührt.

Mehr Informationen zur Datenverarbeitung auf unserer Website, insbesondere zu Cookies, deren Deaktivierung und Löschung sowie den Ihnen zustehenden Rechten, finden Sie hier.

OK
KUNDENPORTAL

Aktuelle Generali-Studie: Österreichs Klein- und Mittelbetriebe oft nur unzureichend abgesichert

Mehr als ein Viertel der Klein- und Mittelbetriebe ist nicht gegen Haft-pflicht-Ansprüche versichert.

Mehr als 40% sind nur für Schäden bis 1 Mio. Euro versichert.

Ein Jahr nach Inkrafttreten: Über 70% sind mit Konsequenzen des Bundes-Umwelthaftungsgesetzes nicht vertraut.

 

Wien, 15. Juli 2010. – Viele österreichische Unternehmen sind sich der Risiken, die aus ihrer Geschäftstätigkeit entstehen, nicht in vollem Umfang bewusst. Wie aus einer von der Generali Versicherung in Auftrag gegebenen Marktstudie hervorgeht, verfügen nur 74% der österreichischen Klein- und Mittelbetriebe über eine Haftpflichtversicherung.

„Dabei können auf Firmen jeder Größenordnung, natürlich auch auf Ein-Personen-Unternehmen Schadenersatzforderungen zukommen, die rasch eine Existenz bedrohende Höhe erreichen können“, betont Walter Kupec, Generali-Vorstand für Nicht-Personenversicherungen. Die Generali ist mit einem Marktanteil von 21,5% Österreichs führender Haftpflichtversicherer.

 

Dieses Risiko für die Existenz des Unternehmens wird in vielen Haftungsfragen generell nicht stark genug wahrgenommen. Zahlreiche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gehen davon aus, mit einer Deckungssumme von weniger als 1 Mio. Euro gegen sämtliche Haftpflichtansprüche ausreichend abgesichert zu sein, während etwa in der Kfz-Haftpflicht­versicherung die gesetzliche Mindestdeckungssumme bereits 6 Mio. Euro beträgt.

 

Demgegenüber erhöht sich das Anspruchsdenken der Österreicher deutlich - nicht zuletzt getrieben von einer immer strengeren Judikatur – und klettert betragsmäßig in bedrohliche Größenordnungen. 43% jener KMU, die über eine Haftpflichtversicherung verfügen, sind nur bis zu einer Schadenshöhe von 1 Mio. Euro abgesichert. Die Mehrkosten für eine Absicherung bis 1,5 Mio. Euro betragen – abhängig von der Branche - nur wenige Hundert Euro pro Jahr.

 

UMWELTHAFTUNG: KONSEQUENZEN WEITGEHEND UNBEKANNT

Ein beträchtliches Informationsdefizit ortet die Studie hinsichtlich des vor einem Jahr in Kraft getretenen Bundes-Umwelthaftungsgesetzes (B-UHG). 71% der befragten Klein- und Mittelbetriebe haben angegeben, dass ihnen die Konsequenzen dieses seit 20. Juni 2009 gültigen Gesetzes für ihr Unternehmen kaum oder gar nicht bekannt seien.

Trotz eines hohen Gefährdungspotenzials ist es bisher nicht im erforderlichen Ausmaß gelungen, vor allem bei klein- und mittelständischen Gewerbebetrieben ausreichende Bewusstseinsbildung zu erreichen, dass Haftungen für zahlreiche Unternehmen tatsächlich schlagend werden. Kontroversielle Interpretationen des Bundesgesetzes und die nur schrittweise Erarbeitung der vorgesehenen Landesgesetze waren einer weit reichenden Akzeptanz der Notwendigkeit, dass Unternehmen für diese neuen Risiken Vorsorge treffen müssen, nicht eben förderlich.

 

Das Gesetz gilt für Unternehmen jeder Größenordnung, wobei schon geringe Mengen an gefährlichen Stoffen eine Gefährdungshaftung ohne Höchstgrenze auslösen. Insbesondere Biodiversitätsschäden – also eine Schädigung der Vielfalt von Tieren und Pflanzen sowie natürlicher Lebensräume – sind eine bedeutsame Neuerung für das österreichische Haftungsrecht.

Umweltschäden gemäß der genannten gesetzlichen Bestimmungen sind

– eine Schädigung geschützter Arten und natürlicher Lebensräume,

– eine Schädigung der Gewässer und

– eine Schädigung des Bodens.

Entsprechende Umweltschädigungen müssen beseitigt werden - die Sanierungskosten, aber auch die Kosten administrativer Verfahren tragen die Unternehmen.

 

SCHUTZ DURCH UMWELTSANIERUNGSKOSTENVERSICHERUNG

Um das für alle Gewerbetreibenden, ja selbst für Landwirte bestehende beträchtliche Risiko abzudecken, bietet die Generali eine Umweltsanierungskostenversicherung (USKV). Damit übernimmt die Generali – bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme – den Kostenaufwand für die Sanierung von versicherten Umweltschäden gemäß dem Bundes-Umwelthaftungsgesetz und den dazu ergangenen Landesgesetzen.

 

„Ein spezieller Versicherungsschutz macht schon deshalb Sinn“, so Dr. Harald Ostheimer, Leiter Allgemeine Haftpflichtversicherung der Generali, „weil die Rechtslage neu und in vielen Bereichen noch relativ unbestimmt ist.“ Er geht davon aus, dass die finanzielle Belastung im Fall eines entsprechenden Umweltschadens deutlich höher sein wird als in der Vergangenheit. Ostheimer: „Auch wenn eine Umweltkatastrophe, wie sie sich derzeit im Golf von Mexiko ereignet, in Österreich kaum vorstellbar ist, kann heute bei vielen vorhandenen Deckungskonzepten ein böses Erwachen im Schadenfall nicht ausgeschlossen werden.“

 

Die Versicherungsbedingungen für die Umweltsanierungskostenversicherung der Generali stehen im Internet zur Verfügung: www.generali.at

 

Hinweis:
Bei diesem Text handelt es sich um eine unverbindliche Basisinformation für Medienvertreter, jedoch nicht um ein Angebot, eine Aufforderung oder eine Empfehlung zum Kauf von Versicherungsprodukten. Informationen über die Geschäftsentwicklung sowie über Produkte und Services sind verkürzt bzw. vereinfacht dargestellt. Details zur Geschäftsentwicklung enthält der jeweilige Geschäftsbericht. Die genaue Definition und der Umfang des Versicherungsschutzes sind in den jeweiligen Vertragsgrundlagen festgehalten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds oder einer Versicherung zu.