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Generali Autostudie 2016: Was Autofahrer nervt und gefährdet

29.06.2016  |  Generali Versicherung AG

Top 3 der gefährlichen Verhaltensweisen: Bei Dämmerung ohne Licht fahren, Rechtsvorrang missachten und am Steuer mit dem Handy hantieren. 37% der jungen Autolenker lesen SMS und Mails während der Autofahrt.

Wien – 2.000 Autofahrer wurden im Rahmen der Generali Autostudie 2016 über jene Verhaltensweisen befragt, die sie im Straßenverkehr als gefährlich einschätzen, die besonders nerven und die ihnen gelegentlich selbst passieren. Das Ergebnis: Als riskanteste Verkehrssünde gilt, bei Dämmerung ohne Licht zu fahren und den Rechtsvorrang zu missachten. Fahrspuren blockieren und nicht einordnen lassen regt besonders auf. Erstmals wurde auch erhoben, welche Tätigkeiten am Steuer mit dem Handy durchgeführt werden. Erschreckend hoch ist das Lesen und Beantworten von Nachrichten am Handy bei den jüngeren Autolenkern.

 

TABELLE Verhaltensweisen im Straßenverkehr
(Angaben in %, N=2.004 Österr. Autofahrer ab 18 Jahre)

Ist gefährlich

Nervt besonders

Passiert mir selbst hin und wieder

Bei Dämmerung kein Licht einschalten

81

31

6

Rechtsvorrang nicht beachten

81

36

8

Am Steuer mit dem Handy hantieren

80

34

19

Zu schnell fahren, rasen

72

24

27

Gleichzeitig blinken und ausscheren

70

44

8

Bei gelber oder roter Ampel in Kreuzung einfahren

68

25

25

Drängeln (auch mit Lichthupe und Linksblinker)

64

66

7

Nicht-Blinken bei Spurwechsel

60

59

13

In Rettungsgasse selbst vorfahren

59

66

1

Bei stockendem Verkehr keine Rettungsgasse bilden

43

45

9

Kreuzungen blockieren

41

67

9

Zu langsam fahren, schleichen

37

69

8

Ohne Nebel mit Nebelschlussleuchte fahren

36

39

8

Linke bzw. mittlere Spur grundlos blockieren

36

74

5

In zweiter Spur parken

33

56

7

Nicht auf das Reißverschluss-Verfahren achten

30

73

7

Sich über alles aufregen und wild hupen 

20

70

12

 

Die gefährlichsten Fahrmanöver

Zu den Top 3 der gefährlichsten Verhaltensweisen im Straßenverkehr zählen ohne Licht bei Dämmerung unterwegs sein (81 Prozent), den Rechtsvorrang missachten (81 Prozent) und am Steuer mit dem Handy hantieren (80 Prozent). Darin stimmen alle Befragten – ungeachtet des Alters, des Geschlechts oder des Bundeslandes – überein, wenn auch mit unterschiedlicher Gewichtung.

Was Österreichs Autofahrer aufregt

Auf Autobahnen grundlos die linke bzw. mittlere Fahrspur blockieren – diese Verhaltensweise regt am meisten die heimischen Autolenker auf: 74 Prozent fühlen sich davon genervt. Knapp dahinter folgt das Missachten des Reißverschluss-Verfahrens beim Einordnen (73 Prozent). Ebenfalls unter die Top-3-Aufreger im Straßenverkehr haben es die erhitzten Gemüter geschafft. Autofahrer, die sich schnell aufregen und wild hupen, nerven 70 Prozent aller Verkehrsteilnehmer. Am wenigsten fühlen sich die Österreicher von Verhaltensweisen gestört, die ihnen laut eigenen Angaben selbst am häufigsten passieren: Zu schnell fahren bzw. rasen nervt 24 Prozent der Österreicher – 27 Prozent passiert dies selbst hin und wieder.

Was beim Autofahren nervt, darüber gibt es zum Teil deutliche Unterschiede hinsichtlich des Geschlechts und des Alters. Demnach fühlen sich Männer von Autolenkern, die Kreuzungen blockieren, wesentlich stärker genervt als Frauen (Männer: Platz 3 mit 70 Prozent, Frauen: Platz 7 mit 64 Prozent). Frauen hingegen stören wild gestikulierende Autofahrer (Platz 1 mit 76 Prozent), was nur für 64 Prozent der Männer ein Thema ist (Platz 6). Diese Verhaltensweise ist auch Aufreger Nummer 1 bei Unter-30-Jährigen mit 78 Prozent, gefolgt vom Vorfahren in gebildeten Rettungsgassen mit 73 Prozent.

Eigene Verkehrssünden auch als riskant eingestuft

Zu den drei am häufigsten genannten eigenen „gelegentlichen“ Vergehen im Straßenverkehr zähen zu schnell fahren (gesamt: 27 Prozent, Männer: 32 Prozent, Frauen: 22 Prozent), in eine Kreuzung bei gelber oder roter Ampel einfahren (25 Prozent) und am Steuer mit dem Handy hantieren (19 Prozent). Diese Verkehrssünden werden von den Befragten auch als relativ gefährlich eingestuft und finden sich bei Männern und Frauen gleichermaßen wieder. Mit zunehmendem Alter jedoch treten Unterschiede auf. So spielt das Handy am Steuer bei den älteren Autofahrern eine geringere Bedeutung und befindet sich nicht unter den Top 3 der eigenen  Verkehrssünden (50 bis 59-Jährige: 10 Prozent, Über-60-Jährige: 8 Prozent). Dafür liegt das Nicht-Blinken beim Spurwechsel sowohl bei den 50- bis 59-Jährigen als auch bei den Über-60-Jährigen auf Platz 3.

Im Bundesländervergleich zeigt sich, dass die Tiroler (31 Prozent) am ehesten zu schnell unterwegs sind, gefolgt von den Niederösterreichern (30 Prozent) und den Salzburgern und Kärntnern (je 28 Prozent). Beim Missachten des Ampel-Signals liegen die Vorarlberger und Salzburger (je 30 Prozent) zusammen mit den Steirern (29 Prozent) im Spitzenfeld und die Salzburger (27 Prozent) und Kärntner (24 Prozent) geben am häufigsten an, mit dem Handy am Steuer zu hantieren.

Hohe Handy-Nutzung während der Fahrt

25 Prozent der befragten Autolenker geben an, während der Fahrt Handy-Nachrichten (E-Mail, SMS, WhatsApp) zu lesen, 17 Prozent antworten auch auf Nachrichten und sogar 11 Prozent suchen im Internet nach Adressen, Telefonnummern oder Öffnungszeiten. Diese ablenkenden Tätigkeiten nehmen Frauen wie Männer gleichermaßen vor – und das, obwohl mit 98 bzw. 97 Prozent fast alle Befragten der Meinung sind, dass diese Tätigkeiten die Sicherheit im Straßenverkehr beinträchtigen.

Besonders hoch ist die Handy-Nutzung bei den jüngeren Autolenkern. 37 Prozent der Unter-30-Jährigen und 32 Prozent der 30- bis 49-Jährigen lesen Nachrichten während der Fahrt. Auf Nachrichten antworten 26 Prozent der Unter-30-Jährigen und 20 Prozent der 30- bis 49-Jährigen.

Hier können Sie die Generali Autostudie 2016 herunterladen:

  • Generali Autostudie 2016

    167 KB

  • Generali Autostudie 2016, Teil 2

    312 KB



DIE GENERALI VERSICHERUNG AG

Die Generali Versicherung AG ist mit einem Marktanteil von rund 13 Prozent die drittgrößte österreichische Versicherungsgesellschaft und Marktführer in der Lebensversicherung mit laufender Prämienzahlung, in der Schaden-/Unfallversicherung, in der Kfz- und Rechtsschutzversicherung sowie in der Haushalt-/Eigenheimversicherung. 1,6 Millionen Kunden vertrauen auf die Finanzstärke, das dichte Vertriebsnetz sowie die hohe Kunden- und Serviceorientierung des Allspartenversicherers.

Die Generali Versicherung ist ein Unternehmen der Generali Group – eine der führenden globalen Versicherungsgruppen mit einem Prämienaufkommen von 74 Milliarden Euro im Jahr 2015. Mit weltweit über 76.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in mehr als 60 Ländern nimmt die Generali eine führende Position auf den westeuropäischen Märkten ein und gewinnt auch in Zentral- und Osteuropa sowie in Asien immer mehr an Bedeutung. Laut MIT Technology Review war die Generali 2015 die einzige Versicherung unter den weltweit 50 smartesten Unternehmen.

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