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Generali Kärnten-Osttirol: Weiterhin hohes Vorsorgebewusstsein

Die Kärntner und Osttiroler investierten 2010 insgesamt 146 Mio. Euro in ihre Generali-Versicherungen. Hoch im Kurs stand dabei die klassische Lebensversicherung: Nahezu zwei Drittel der Lebensversicherungsprämien der Generali Kärnten-Osttirol entfielen auf dieses Segment.

 

Klagenfurt, 20. Juni 2011 – Hoch im Kurs steht bei den Kärntnern und Osttirolern die klassische Lebensversicherung: Sie investierten 2010 insgesamt 27,2 Mio. Euro und damit um 1,4% mehr in klassische Lebensversicherungen bei der Generali. Nahezu zwei Drittel der Lebensversicherungsprämien der Generali Kärnten-Osttirol entfielen auf klassische Lebensversicherungen. Im ersten Quartal 2011 hat sich dieser Trend deutlich verstärkt: Das Prämienaufkommen in der klassischen Lebensversicherung erhöhte sich um 24,5% auf 8,6 Mio. Euro – der Anteil der „Klassik“ an den Lebensversicherungsprämien stieg ebenfalls.

„Diese Entwicklung dokumentiert das Vertrauen der Kärntner und Osttiroler in die klassische Lebensversicherung, mit der die bestehende Lücke zwischen Aktiveinkommen und staatlicher Pension geschlossen werden kann”, kommentierte der für Kärnten-Osttirol verantwortliche Regionaldirektor Dr. Wolfgang Gratzer bei einem Presse-Gespräch in Klagenfurt die Bedeutung dieses Vorsorge-Instruments. „Es gibt keine Vorsorge, die sicherer, flexibler und vielseitiger ist als die klassische Lebensversicherung.”

 

Insgesamt sind in Kärnten-Osttirol die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise noch spürbar. Trotzdem ist es der Generali gelungen, ihr gesamtes Prämienaufkommen 2010 nahezu stabil zu halten. Insgesamt haben die Kärntner und Osttiroler für ihre rund 550.000 Versicherungsverträge bei der Generali 145,5 Mio. Euro (-2,2%) an Prämien zur Verfügung gestellt. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres lagen die Prämieneinnahmen mit 47,3 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres (-0,7%).

 

Ein Wachstum verzeichnete die Generali Kärnten-Osttirol 2010 und auch im ersten Quartal 2011 in der privaten Krankenversicherung. Sonderklasse im Krankenhaus und ein breites Behandlungsspektrum durch freie Arztwahl und alternativmedizinische Behandlungen sind den Kärntnern und Osttirolern viel wert: Sie sicherten sich 2010 mit 17,9 Mio. Euro – um 2,3% mehr als 2009 – diese Möglichkeiten der Gesundheitsvorsorge, die im Jubiläumsjahr „50 Jahre Generali Gesundheitsvorsorge“ weiter ergänzt werden. Im ersten Quartal des heurigen Jahres stieg das Prämienaufkommen bereits um 1,5% auf 4,7 Mio. Euro.

Zu einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem gesamten Vorjahr kam es im ersten Jahresviertel 2011 bei den Schaden-/Unfallversicherungen, der wichtigsten Spartengruppe. In diesem Bereich lagen die Einnahmen bei 30,1 Mio. Euro (-1,2%). Besonders bemerkenswert ist dabei, dass trotz des harten Wettbewerbs das Prämienvolumen bei den Kfz-Versicherungen ein Zuwachs um 0,6% erreicht werden konnte. Dies ist darauf zurück zu führen, dass die Autobesitzer in Kärnten und Osttirol ihre Fahrzeuge verstärkt mit einer Kaskoversicherung gegen Risiken wie Diebstahl und Naturgewalten absichern. Im Gesamtjahr 2010 betrug das Prämienaufkommen in allen Schaden-/Unfallsparten 84,7 Mio. Euro (-3,7%).

Eine differenzierte Prämienentwicklung kennzeichnet die Lebensversicherung in Kärnten und Osttirol. Während die klassische Lebensversicherung – wie erwähnt – von Zuwachsraten geprägt war, lag das Prämienaufkommen in der fondsgebundenen Lebensversicherung unter dem Aufkommen des Vorjahres. Die Kärntner und Osttiroler investierten im vergangenen Jahr insgesamt 42,9 Mio. Euro (-0,8%) in ihre Generali-Lebensversicherungen, im ersten Quartal 2011 waren es 12,5 Mio. Euro (-0,3%).

Insgesamt erzielte die Generali Gruppe Österreich – sie ist mit einem Marktanteil von 14,7% Österreichs drittgrößte Versicherungsgruppe – 2010 ein hervorragendes Ergebnis und ein deutlich stärkeres Prämienwachstum als die gesamte Versicherungswirtschaft. „Wir sind mit der Entwicklung unserer Gruppe im Jahr 2010 sehr zufrieden – alle Erfolgsparameter sind im grünen Bereich“, betonte Generali-Österreich-Vorstand Harald Steirer.

Das direkte Prämienaufkommen (d.h. ohne Einbeziehung der übernommenen Rückversicherung) der Generali Gruppe Österreich wuchs um 2,5% auf 2.478,9 Mio. Euro. Das Wachstum des gesamten Marktes lag laut Versicherungsverband (VVO) bei 2,0%. In der Schaden- und Unfallversicherung erzielte die Gruppe mit 1.322,5 Mio. Euro trotz des harten Wettbewerbs ein Wachstum um 0,7%. In der Krankenversicherung gelang der Gruppe ein Zuwachs des Prämienaufkommens um 3,7% auf 221,6 Mio. Euro.

Mehr als doppelt so stark wie der gesamte Markt wuchs die Gruppe in der Lebensversicherung, nämlich um 4,9% auf 934,8 Mio. Euro. Getragen wurde das Wachstum von der klassischen Lebensversicherung. Die Österreicherinnen und Österreicher investierten 2010 insgesamt 644,8 Mio. Euro in ihre klassischen Lebensversicherungen bei der Generali Gruppe und damit um 14,4% mehr als im Jahr davor.

Nach dem sehr guten Jahr 2010 ist Vorstand Harald Steirer auch für 2011 zuversichtlich, mit innovativen Produkten, starken Serviceleistungen sowie hoher Qualität in der Beratung und Betreuung weiteres Wachstum zu erzielen. Das erste Quartal bestätigt den Erfolgskurs: Mit 833,8 Mio. Euro lag das Prämienaufkommen um 7,2% über dem Vorjahresniveau. In der Lebensversicherung erzielte die Generali Gruppe Österreich sogar einen Zuwachs um 19,8%. Steirer: „Wir verstärken heuer unsere Kundenorientierung durch die Aufnahme von 200 neuen Kundenberatern und die Markteinführung einer ganzen Reihe innovativer Produkte, wie etwa der Kfz-Reparaturkosten-Versicherung, und wichtigen Ergänzungen der Gesundheitsvorsorge.“