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Generali Österreich setzt erfolgreiche Entwicklung fort

Wachstum des EGT um mehr als 30% im ersten Halbjahr 2012. Aufwärtstrend in allen Nichtlebens-Sparten. Combined Ratio mit 95,3% auf hervorragendem Niveau.

8. Oktober 2012. – Die Generali Gruppe Österreich, zu der unter anderem die Generali Versicherung, BAWAG P.S.K. Versicherung  und Europäische Reiseversicherung gehören, konnte das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr 2012 um 30,6% auf 101,2 Mio. Euro steigern. Österreichs drittgrößter Versicherungsgruppe ist es somit gelungen, ihren Erfolgskurs trotz des anhaltend schwierigen Marktumfeldes, das weiterhin durch die Unsicherheiten der europäischen Staatsschuldenkrise und deren Auswirkungen auf die Finanzmärkte geprägt ist, fortzusetzen. Laut Bericht der Österreichischen Finanzmarktaufsicht FMA sank das EGT der österreichischen Versicherungsunternehmen im ersten Halbjahr insgesamt um 11,1%.

Das Prämienaufkommen der Gruppe war im ersten Halbjahr 2011 von Großverträgen für betriebliche Lebensversicherungen im Wert von rund 60 Mio. Euro geprägt. Bereinigt um diese Einmaleffekte wuchs das direkte Brutto-Prämienaufkommen in der ersten Jahreshälfte 2012 um 0,3% auf 1.329,6 Mio. Euro (1.385,4 Mio. Euro im ersten Halbjahr 2011). 

Wachstum bei allen Non-Life-Versicherungen
Besonders erfreulich entwickelten sich in den ersten sechs Monaten sowohl die Schaden-/Unfall- als auch die Krankenversicherung. Mit einem Prämienaufkommen von 774,7 Mio. Euro gelang in der Schaden-/Unfallversicherung eine Steigerung um 1,9%.

Bemerkenswert ist vor allem auch das Wachstum bei Kfz-Versicherungen um 1,5% auf 306,2 Mio. Euro. Dieser Markt ist weiterhin von einem harten Wettbewerb zwischen den Anbietern geprägt. Ausschlaggebend für das Plus sind u.a. der anhaltende Trend zum Abschluss von Kaskoversicherungen, das „Upgrading“ von Teil- zu Vollkaskoverträgen sowie der zunehmende Absatz von stärkeren und teureren Fahrzeugen. Die Generali konnte jedenfalls ihre führende Marktposition als Autoversicherer erfolgreich behaupten.

Weiterhin im Aufwind befinden sich auch die privaten und betrieblichen Sachversicherungen. In diesem Bereich wuchs das Prämienaufkommen im ersten Halbjahr 2012 um 2,0% auf 372,3 Mio. Euro. Im betrieblichen Bereich gelang es der Generali, wichtige Neukunden zu gewinnen, und im Privatgeschäft ergab sich vor allem eine Steigerung bei Haushaltsversicherungen.

Ebenfalls einen Zuwachs erreichte die Unfallversicherung und zwar um 2,0% auf 63,4 Mio. Euro. Positiv wirkte sich insbesondere der Abschluss zahlreicher neuer Kollektivunfallverträge aus.

In der Krankenversicherung setzte sich der Wachstumstrend der vergangenen Jahre fort; das Prämienaufkommen konnte um 3,1% auf 122,0 Mio. Euro gesteigert werden.

Combined Ratio auf hervorragendem Niveau
Dass sich die Generali Gruppe Österreich im ersten Halbjahr sehr erfolgreich entwickelt hat, dokumentiert auch die Combined Ratio. Trotz höherer Belastungen durch Unwetterschäden wurde die Combined Ratio netto von 95,6% auf 95,3% nochmals verbessert – ein auch im Branchenvergleich hervorragender Wert.

Lebensversicherung: Rückgang nach starkem Jahr 2011
In den ersten sechs Monaten 2012 ist das Prämienaufkommen der Gruppe im Bereich der Lebensversicherungen im Vergleich zum Vorjahr, als die Generali von einigen betrieblichen Großverträgen profitiert hat, um 14,6% auf 433,0 Mio. Euro zurückgegangen. Bereinigt um diese Effekte war der Prämienrückgang deutlich niedriger (-3,2%).

Tatsächlich war der gesamte österreichische Lebensversicherungsmarkt sowohl von den Unsicherheiten auf Grund der europäischen Finanzkrise als auch von den gesetzlichen Änderungen – vor allem bezüglich des Einmalerlagsgeschäfts – negativ beeinflusst, was eine geringere Nachfrage zur Folge hatte.

Erwähnenswert ist im ersten Halbjahr eine zufriedenstellende Entwicklung der fondsgebundenen Lebensversicherung, die einen Zuwachs um 2,5% auf 132,8 Mio. Euro erreichte.

BAWAG P.S.K. Versicherung: Starkes Wachstum
Ein besonders starkes Wachstum der fondsgebundenen Lebensversicherung erzielte die BAWAG P.S.K. Versicherung: Mit 22,1 Mio. Euro nahm sie in diesem Bereich um 46,3% mehr Prämien ein als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Insgesamt konnte die BAWAG P.S.K. Versicherung ihr Prämienaufkommen um 4,7% auf 101,8 Mio. Euro ausbauen. Bei Einmalerlägen wuchs die BAWAG P.S.K. Versicherung um 8,3%, bei Lebensversicherungen mit laufender Prämienzahlung um 2,6%.

Europäische Reiseversicherung: Prämienplus dank Jahrespaketen
Auch der Europäischen Reiseversicherung ist es neuerlich gelungen, trotz wachsender Konkurrenz eine Prämiensteigerung zu erreichen. Unter anderem hat der verstärkte Absatz von Jahresreisesicherheitspaketen dazu beigetragen, dass das Prämienvolumen des Vorjahres um 5,6% übertroffen und auf 32,8 Mio. Euro gesteigert werden konnte.

Angestellter Außendienst bleibt wichtigster Vertriebsweg
„Wir verdanken die erfolgreiche Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf“, betont Generali-Vorstandschef Luciano Cirinà, „zu einem ganz entscheidenden Teil unserem starken Netzwerk für die Betreuung unserer Kundinnen und Kunden an jedem Ort in ganz Österreich.“ Mit einem Anteil von 53% ist der angestellte Außendienst der wichtigste Vertriebskanal der Generali Gruppe. 35% des Prämienaufkommens stammen aus den von unabhängigen Vertriebspartnern (Makler, DVAG) akquirierten Versicherungsverträgen. Die Bankenvertriebswege (BAWAG P.S.K., 3 Banken) steuerten 9% zum Prämienvolumen bei.

Den Ausbau des angestellten Außendienstes sieht Cirinà – neben der Einführung der Unisex-Tarife Ende Dezember - als eine der wichtigsten Herausforderungen für die zweite Jahreshälfte.  Aktuell bietet die Generali in ganz Österreich 250 neue Arbeitsplätze im Bereich der Kundenbetreuung und verstärkt auch ihre Aktivitäten bei der Ausbildung von Lehrlingen zu Kundenbetreuern.

Zweite und dritte Säule als wichtige Ergänzung
Mit Nachdruck forciert die Generali auch in der zweiten Jahreshälfte die private und betriebliche Pensionsvorsorge, nachdem der gesamte Versicherungsmarkt im ersten Halbjahr einen Rückgang bei Lebensversicherungen um fast 8% zu verzeichnen hatte. „Dass sich in der Lebensversicherung heuer ein Rückgang abzeichnet“, erläutert Cirinà, „hat meiner Meinung nach einerseits politische Gründe, ist andererseits aber auch auf Zurückhaltung bei langfristigen Verträgen zurückzuführen.“

Voraussichtlich unveränderte Gesamtverzinsung
Um das Vertrauen der Konsumenten in die klassische Lebensversicherung zu stärken, geht man bei der Generali aus heutiger Sicht davon aus, auch im kommenden Jahr eine Gesamtverzinsung auf den veranlagten Prämienanteil in Höhe von 3,4% beizubehalten.

Hinweis:
Bei diesem Text handelt es sich um eine unverbindliche Basisinformation für Medienvertreter, jedoch nicht um ein Angebot, eine Aufforderung oder eine Empfehlung zum Kauf von Versicherungsprodukten. Informationen über die Geschäftsentwicklung sowie über Produkte und Services sind verkürzt bzw. vereinfacht dargestellt. Details zur Geschäftsentwicklung enthält der jeweilige Geschäftsbericht. Die genaue Definition und der Umfang des Versicherungsschutzes sind in den jeweiligen Vertragsgrundlagen festgehalten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds oder einer Versicherung zu. Soweit wir in diesem Dokument Prognosen oder Erwartungen äußern oder die Zukunft betreffende Aussagen machen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein.