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Risk-Management: Mehr als nur mathematische Modelle

In Risk-Management-Systemen – nicht nur der Versicherungswirtschaft - sind Zu-kunftsszenarien zu berücksichtigen, die bisher als „undenkbar“ gegolten haben.

Nur durch eine gesamtheitliche Betrachtung aller Risiko-Faktoren eines Versicherungsunternehmens können die Interessen der Konsumenten nachhaltig geschützt werden. Das betonte Generali-Österreich-Vorstandschef Luciano Cirinà vor Journalisten in Triest. Die Generali Österreich schenkt der Gesamtbetrachtung der verschiedenen Risiken, denen ein Versicherungsunternehmen durch ihre Geschäftstätigkeit ausgesetzt ist, nicht erst seit der Finanzkrise besondere Beachtung. „Wir haben schon lange davor ein professionelles Risk-Management aufgebaut, das sich im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld bestens bewährt.“ Nicht zuletzt diesem ausgeklügelten System war es zu verdanken, dass die Generali Österreich – im Gegensatz zu anderen Marktteilnehmern – von keinerlei Bilanzierungserleichterungen Gebrauch machen musste und bei der Bewertung ihrer Kapitalanlagen am strengen Niederstwertprinzip festhalten konnte. „Wären wir davon abgegangen, hätte dies dem Aufbau „stiller Lasten“ für die Zukunft bedeutet.“

 

Die Finanzstärke der Generali Versicherung kommt für Georg Plückhahn, Leiter Enterprise Risk Management der Generali Österreich, insbesondere in folgenden Fakten zum Ausdruck:

  • Traditionell konservative Asset Allocation
  • Bestätigung des Standard & Poor’s-Ratings AA-/stable
  • Weiterhin Anwendung des strengen Niederstwertprinzips
  • Stärkung der Einzel- und Gruppensolvabilität
  • Vorsichtige Reservierungspraxis insbesondere in der Lebens- und Krankenversicherung

 

„Wir monitoren laufend nach einem ausgeklügelten System die gesamte Risikolandschaft, in der sich ein Versicherungsunternehmen naturgemäß bewegt“, erläutert Plückhahn. „Veränderungen werden nicht nur intern konsequent abgefragt, um die Risikotragfähigkeit jederzeit zu gewährleisten, sondern auch in aktuellen Kontext zu absehbaren gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen gesetzt.“

 

Der deutsche Hochschulprofessor Matthias Müller-Reichart appelliert an die Risk Manager, mathematischen Modellen nicht blind zu vertrauen. „Experten müssen mit ihrem berechtigten ‚Bauchgefühl’ Strukturbrüche und Schockszenarien prognostizieren, irrationales und psychologisch motiviertes Verhalten muss in Zukunftsszenarien berücksichtigt werden.“ Risikomanagement verlange eine ganzheitliche Sichtweise, indem Vergangenheitsdaten mit Zukunftserwartungen verbunden werden, Szenarien mögliche Marktkonstellationen aufzeigen und das Verhalten der Marktteilnehmer in die Zukunftsprognosen integriert wird. Verhaltenswissenschaftliche Erkenntnisse müssen in Entscheidungsprozesse und somit in Risikoprognosen einbezogen werden.

 

„Wir müssen lernen“, fasst Generali-Chef Cirinà zusammen, „das Undenkbare zu denken, denn das häufigste Argument im Zusammenhang mit der Finanzkrise lautet, dass man sich die Entwicklungen seit 2008 einfach nicht habe vorstellen können.“

 

Background:
Die Generali Gruppe Österreich ist ein führender Allspartenversicherer mit einer um Finanzdienstleistungen erweiterten Angebotspalette. Mit einem Marktanteil von mehr als 15% ist die Generali Gruppe Österreichs drittgrößter Versicherungskonzern. In wichtigen Versicherungszweigen – zum Beispiel in der Kfz-Versicherung – ist die Generali Marktführer. Die Generali Gruppe Österreich ist ein Teil der weltweit tätigen Gruppe der Assicurazioni Generali S.p.A. Sie ist in 64 Ländern tätig – mehr als 80.000 MitarbeiterInnen betreuen über 60 Millionen Kunden.

 

Internet:
www.generali.at  -  www.generali-holding.at  -  www.generalibank.at