Generali ruft „Business Translator“ ins Leben

14.04.2022  |  Assicurazioni Generali S.p.A

Der „Business Translator“ wurde aus der ersten Bildungsinitiative des „Data Science & Artificial Intelligence Institute“ der Generali und den Forschungseinrichtungen der Region Friaul-Julisch Venetien entwickelt.

Das „Data Science & Artificial Intelligence Institute“ wird nationale Forschungsaktivitäten und den Wissenstransfer in Datenwissenschaft, maschinelles Lernen und künstliche Intelligenz fördern.

Triest – Die Initiative des „Business Translator Learning Paths“ für die Entwicklung des innovativen Berufs des „Business Translators“ wurde gestartet. Sie wird als Brücke zwischen Wirtschaft und Datenwissenschaft fungieren und den Einsatz fortschrittlicher Analytik und künstlicher Intelligenz (KI) zur Verbesserung von Unternehmensleistung und -ergebnissen ermöglichen.

Die Initiative wurde am 12. April 2022 im Palazzo Berlam in Triest vorgestellt. Ins Leben gerufen wurde der „Business Translator“ vom „DS-AI Institute“, einem Institut für Datenwissenschaft und KI, das von der International School of Advanced Studies (SISSA), der Universität Triest, der Universität Udine, dem Abdus Salam International Centre for Theoretical Physics (ICTP), der MIB Trieste School of Management und der Assicurazioni Generali gegründet wurde.

Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit der Generali Group Academy und dem Analytics Solution Center der Generali Group entwickelt. Auf internationaler Ebene werden mehrere hundert Führungskräfte der Generali daran teilnehmen.

Das „DS-AI Institute“ verfolgt das Ziel, Forschungsaktivitäten auf nationaler Ebene zu fördern und durchzuführen. So wird der Wissenstransfer hinsichtlich maschinellen Lernens, Datenwissenschaft und künstlicher Intelligenz unterstützt.

Das Institut stützt sich sowohl in der Forschung als auch in der Anwendung von künstlicher Intelligenz auf die Exzellenz seiner Mitgliedsorganisationen. Zu den wichtigsten Forschungsthemen gehören die Stabilität und Auswertbarkeit von Modellen der KI und die Entwicklung von Vorhersagemodellen in der Wissenschaft.

Zu den geplanten Aktivitäten zählen die Förderung und Durchführung gemeinsamer PhD-Programme, Masterstudiengänge, Forschungsprogramme und Ausbildungsinitiativen. Diese zielen auf die Weiterbildung und berufliche Entwicklung von (PHD-)Student_innen, Stipendiat_innen und Personen mit Bezug zu den Interessengebieten des Instituts ab.

Das Institut will den Informationsaustausch zwischen Forscher_innen fördern. In Partnerschaft mit anderen nationalen und internationalen Forschungseinrichtungen sowie öffentlichen und privaten Akteur_innen, soll Data Science für die Unternehmens- und Kerngeschäftsziele eingesetzt werden. Das Ziel ist die Entwicklung spezifischer Anwendungen und Fallstudien. Zusätzlich soll die Forschung des Instituts auf die für Wirtschaft und Industrie relevantesten Sektoren ausgerichtet werden. So wird ein positiver Kreislauf zwischen Theorie und Praxis – sowohl im öffentlichen als auch im privaten Sektor – geschaffen.

Aus diesem Grund werden Schulungsprogramme angeboten, um das Management auf dem Laufenden zu halten, ihnen die Welt der Datenwissenschaft näher zu bringen und neue Fachkräfte auszubilden. Diese sollen in der Lage sein, die wachsenden Anforderungen der Informationsgesellschaft, der Datenverarbeitung sowie Entscheidungen, die auf KI und maschinellem Lernen basieren, erfolgreich zu meistern. Eine der Schulungen steht im Einklang mit dem neuen dreijährigen Strategieplan „Lifetime Partner 24: Driving Growth“ und der darin enthaltenen Säule zu Innovation. Sie ziel darauf ab, die technologische Führung zu verbessern und Wachstum durch den Einsatz innovativer Datenanalysefähigkeiten zu unterstützen.

Das Institut wird auf den Aufbau einer neuen Forschungseinheit innerhalb des Europäischen Labor für Lernen und intelligente Systeme (ELLIS) hinarbeiten. Der Verwaltungssitz wird bei SISSA in Triest liegen.

Zu den in Zusammenarbeit mit der Generali geplanten Forschungsprojekten gehört die Entwicklung von Methoden zur Kombination geophysikalischer und mathematischer Modelle. Gemeinsam mit Techniken der künstlichen Intelligenz wird so die Vorhersage von Risiken für Naturkatastrophen verbessert. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Entwicklung von Erklärungstechniken, um die ethischen Auswirkungen von Entscheidungen zu verstehen, die mit Hilfe komplexer Modelle der künstlichen Intelligenz – wie zum Beispiel tiefen neuronalen Netzen – getroffen werden. Durch diese beiden gemeinsamen Projekte werden neue Forschungsbereiche und Ausbildungsprojekte für Führungskräfte der Group geschaffen. Dadurch sollen Geschäftsmöglichkeiten, die durch Data Science und künstlicher Intelligenz gebotenen werden, genutzt werden.

Gabriele Galateri di Genola, Vorsitzender des Verwaltungsrats der Assicurazioni Generali, betont: „Dank des ‚Data Science & Artificial Intelligence Institute‘ ist das neue Ausbildungsangebot für ‚Business Translator‘ ein Beispiel, wie Synergien zwischen dem öffentlichen und dem privaten Sektor genutzt werden. Wir freuen uns sehr, Teil dieses Projekts zu sein. Dieses ist eine Antwort auf die neuen Herausforderungen der modernen Welt. Indem es Zusammenhänge erkennt und dabei hilft, zukünftige Szenarien zu verstehen, ermöglicht das Projekt, neu entstehende Risiken zu begreifen und zu bewerten. Die Gründung des Instituts ist ein weiterer Meilenstein, der das 190-jährige Bestehen des Unternehmens im Jahr 2021 bereichert.“ […]

Der Text ist eine Übersetzung aus dem Englischen: Es gilt die vollständige Original-Pressemitteilung der Generali Group.

  • Presse-Information der Generali Group in englischer Sprache

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