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KUNDENPORTAL

Generali Gruppe Österreich 2012 - Auf Wachstumskurs: Generali steigert Konzern-EGT kräftig

Konzern-EGT um nahezu die Hälfte auf über 150 Mio. Euro gesteigert.

Prämienzuwächse in der Schaden-, Unfall- und Krankenversicherung.

Neuerliche Verbesserung der Combined Ratio netto auf 94,9%.

 

Wien, 23. April 2013. – Im Geschäftsjahr 2012 hat die Generali Gruppe Österreich ihr Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) um 48,9% auf  150,8 Mio. Euro (Vorjahr:  101,3 Mio. Euro) gesteigert. Das direkte Prämienaufkommen lag bei 2.479,3 Mio. Euro. Die Combined Ratio netto verbesserte sich trotz der Unwetterereignisse auf 94,9% (2011: 95,6%) und bestätigt die konsequente Ertrags­orientierung des Konzerns.

Generali-Vorstandschef Dr. Peter Thirring zeigt sich sehr zufrieden: „Die Generali Gruppe Österreich ist finanziell sehr stark und strukturell bestens aufgestellt. 2012 hat die Generali im sich permanent verändernden wirtschaftlichen Umfeld ihren erfolgreichen Weg fortgesetzt. Das Geschäftsmodell der Gruppe mit seiner ertragsorientierten Geschäfts- und risikobewussten Zeichnungspolitik hat 2012 zu sehr guten Ergebnissen geführt und ich denke, dass wir diesen Weg konsequent in Zukunft fortführen werden.“

Steigendes Prämienaufkommen in Schaden/Unfall
Die Generali Gruppe Österreich hat im herausfordernden Geschäftsjahr 2012 ihre Position als drittgrößte Versicherungsgruppe auf dem österreichischen Markt erfolgreich behauptet. Der Marktanteil der Gruppe, zu der unter anderem die Generali Versicherung, BAWAG P.S.K. Versicherung und Europäische Reiseversicherung gehören, lag wie schon im Vorjahr stabil bei 15,2%. Das direkte Prämienaufkommen betrug 2012 2.479,3 Mio. Euro (-0,9%).

Im größten Geschäftsbereich der Generali Gruppe, der Schaden- und Unfallversicherung, erhöhte sich das direkte Prämienaufkommen um 2,1% auf 1.352,7 Mio. Euro. Auch die Krankenversicherung lag mit einem Zuwachs um 3,0% auf 237,2 Mio. Euro im Plus. In der Lebensversicherung bremste die Änderung der steuerlichen Mindestbindefristen die Prämienentwicklung im gesamten österreichischen Versicherungsmarkt. Das Geschäft in der Lebensversicherung verlief mit 889,4 Mio. Euro zufriedenstellend und marktkonform (-6,0% versus -6,7% im Markt).

Verbessertes Finanzergebnis
Wenngleich der Einfluss der Euro- und Staatsschuldenkrise auch im Jahr 2012 an den Kapitalmärkten spürbar war, konnte die Generali Gruppe Österreich ihr Finanzergebnis nicht zuletzt durch einen höheren Beitrag aus der fondsgebundenen Lebensversicherung um 38,9% auf  536,7 Mio. Euro steigern. Die Kapitalanlagen stiegen um 5,1% auf 10.936,9 Mio. Euro.

„Die Sicherheit der Kundengelder und die sorgfältige Abwägung von Renditen und Risiken haben oberste Priorität“, betont CFO Mag. Klaus Wallner. „Wir haben in einem herausfordernden Marktumfeld unsere Finanzstärke bei den Kapitalanlagen unter Beweis gestellt. So konnten wir – bei Festhalten am strengen Niederstwertprinzip – mit 3,4% eine attraktive Gesamtverzinsung für unsere Lebensversicherungskunden erzielen, mit der wir im Spitzenfeld der Versicherungswirtschaft liegen.“ Die Eckpfeiler der Strategie sind erstklassige Schuldnerbonität, ausreichende Liquidität, Rentabilität sowie Mischung und Streuung der Kapitalanlagen. Wallner: „Auch 2013 werden wir an unserer Veranlagungsstrategie festhalten, die auf langfristigen Erfolg ausgerichtet ist.“

Generali Versicherung mit solider Prämienentwicklung
Die Generali Versicherung hat in einem schwierigen Umfeld ihren erfolgreichen Weg fortgesetzt.  Mit einem direkten Prämienaufkommen von 2.214,0 Mio. Euro hat sich die Generali ähnlich wie der Markt entwickelt. Diese erfolgreiche Entwicklung ist insbesondere auf das starke Netzwerk für die Betreuung der Kundinnen und Kunden an jedem Ort in ganz Österreich zurückzuführen. Hier steht an erster Stelle der angestellte Außendienst, der für die Hälfte des Prämienaufkommens verantwortlich ist. Aber auch die unabhängigen Vertriebspartner, die das Engagement der Generali regelmäßig mit Auszeichnungen würdigen, und die Bankenvertriebswege leisten einen wichtigen Beitrag zum Prämienaufkommen. Darüber hinaus profilierte sich die Generali Versicherung als innovativer Anbieter von Vorsorgelösungen –mit „Generali RISK Care“, einem neuartigen Vorsorgepaket zur Existenzsicherung und mit der Überarbeitung zahlreicher Tarife in fast allen Sparten, um die Produktpalette noch stärker an den Bedürfnissen der Konsumenten auszurichten.

Im bedeutenden Segment Schaden- und Unfallversicherung gelang es der Generali mit einer neuerlichen Prämiensteigerung unangefochten an der Spitze des Marktes zu stehen. Das direkte Prämienaufkommen in der Schaden- und Unfallversicherung lag mit 1.291,5 Mio. Euro (2011: 1.267,6 Mio. Euro) um 1,9% über dem Vorjahresniveau.

Erfreulich waren insbesondere die Zuwachsraten in der Kfz-Versicherung, die im Jahr 2012 von einem aggressiven Konditionenwettbewerb mit hohen Prämiennachlässen bestimmt war. Dank der weiterhin konsequent auf Ertrag ausgerichteten Zeichnungspolitik der Generali gelang es die aus der geringeren Schadenfrequenz resultierende Prämienreduktionen aus dem Bonus-Malus-System zu kompensieren.

In der Sachversicherung erreichte die Generali sowohl im Privatkunden- als auch im Firmenkundenbereich eine Prämiensteigerung um insgesamt 2,2% auf 636,3 Mio. Euro. In der Unfallversicherung (inkl. Betriebsunterbrechungsversicherung für freiberuflich Tätige) verzeichnete die Generali eine Prämiensteigerung von 2,1% auf 121,1 Mio. Euro.

In der Krankenversicherung konnte die Generali mit 3,0% erneut ein deutliches Wachstum der Prämie auf 237,2 Mio. Euro erzielen (2011: 230,3 Mio. Euro). Zu dieser positiven Prämienentwicklung trug – neben durchgeführten Produktanpassungen und einem starken Neugeschäft vor dem Umstieg auf Unisex-Tarife – auch  das überdurchschnittliche Prämienwachstum der Gruppenkrankenversicherung bei.

Das Prämienaufkommen der Generali Versicherung in der Lebensversicherung ging im Jahr 2012 um 7,3% auf 685,3 Mio. Euro zurück. Dies ist vor allem auf das extrem schwierige Umfeld bestehend aus der Zurückhaltung der Kunden bei fondsgebundenen Lebensversicherungen sowie der Änderung der steuerlichen Mindestbindefristen für Einmalerläge zurückzuführen. Bereinigt um mehrere betriebliche Großverträge, die 2011 zu einem starken Wachstum geführt hatten, verlief aber das Geschäft mit Lebensversicherungen nahezu stabil. Vor allem die klassische Lebensversicherung konnte mit den anhaltenden Garantiebestandteilen als sichere Anlageform punkten.

BAWAG P.S.K. Versicherung entwickelt sich besser als der Markt
Die BAWAG P.S.K. Versicherung konnte 2012 als einziger der 15 größten Lebensversicherer ein Wachstum bei Verträgen mit laufender Prämie erzielen, und zwar um 2,6% auf 127,3 Mio. Euro. Bei den Verträgen mit Einmalzahlungen waren auf Grund von Sondereffekten im Vorjahresvergleich zwar etwas geringere Prämieneinnahmen zu verzeichnen, die Anzahl der Vertragsabschlüsse stieg jedoch auch in diesem Bereich. Besonders stark war 2012 die Nachfrage nach klassischen Lebensversicherungen mit einem Plus von 3,3% auf 165,7 Mio. Euro. Die verhaltene Nachfrage nach fonds- und indexgebundenen Versicherungen im Einmalerlagsgeschäft führte zu einem geringfügigen Rückgang des Gesamtprämienaufkommens der BAWAG P.S.K. Versicherung um 1,3% auf 204,1 Mio. Euro. Dennoch konnte die BAWAG P.S.K. Versicherung 2012 den Jahresüberschuss um 130,3% auf 5,2 Mio. Euro steigern. Die bewährte Zusammenarbeit zwischen der BAWAG P.S.K. Versicherung und der BAWAG P.S.K. Bank sowie der Generali Holding Vienna AG wurde 2012 durch die Verlängerung des Kooperationsvertrages bis 2023 weiter gefestigt.

Europäische Reiseversicherung expandierte kräftig weiter
Auch bei der Europäischen Reiseversicherung, dem Marktführer in diesem bedeutenden Versicherungssegment, standen 2012 die Zeichen auf Wachstum. Das direkte Prämienaufkommen wurde um 5,9% auf 61,2 Mio. Euro gesteigert. Insgesamt bot die Generali-Tochter über 2,2 Millionen Reisenden Versicherungsschutz.

Der EGT übertraf mit knapp 5,7 Mio. Euro jenes des Vorjahres (5,1 Mio. Euro) und stellt einen neuen Rekordwert in der Unter­nehmensgeschichte dar.

Ausblick 2013: Fokus auf ertragreiches Wachstum
Nach dem soliden Geschäftsabschluss 2012 erwartet die Generali Gruppe Österreich auch 2013 ein entsprechend gutes Ergebnis. 2013 will die Generali ihre Tätigkeit noch stärker auf den Markt fokussieren. „Unsere Produkt- und Serviceangebote so nah wie möglich an die Kundenbedürfnisse auszurichten ist ebenso ein Schwerpunkt unserer neuen Strategie wie den Vertrieb unserer Versicherungs- und Vorsorgelösungen weiter zu optimieren und auszubauen“, so Thirring.

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet Thirring auf Grund der steigenden Lebenserwartung eine starke Nachfrage nach Lebensversicherungen: „Die Lebensversicherung ist ein zentraler Baustein der privaten Altersvorsorge, der zukunftsfähig und unverzichtbar ist. Trotz der aktuellen Zinssituation sind die Garantien der Generali Gruppe Österreich sicher und die Renditen im Vergleich zu anderen, volatilen Anlageformen attraktiv. Eine Gesamtverzinsung auf den veranlagten Prämienanteil von deutlich mehr als 3 Prozent bei nahezu keinem Risiko – das gibt es kaum bei einem anderen Produkt für die Altersvorsorge“, so Thirring.

Als innovatives Hybridprodukt – also eine Kombination der Vorteile aus klassischer und fondsgebundener Lebensversicherung – wurde der Generali LifePlan entwickelt, dessen Markteinführung im ersten Quartal 2013 erfolgte. „Mit dem Generali LifePlan haben wir eine lebensbegleitende Vorsorge auf den Markt gebracht, die nicht nur ein großes Maß an Flexibilität während der Laufzeit in Hinblick auf die Prämieneinzahlung und Auszahlung bietet, sondern auch ein flexibles Umschichten der Prämie und des Bestands zwischen fondsgebundener und klassischer Veranlagung ermöglicht“, erläutert Thirring. Im Produktfokus stehen aber auch auf spezielle Zielgruppen ausgerichtete Risikovorsorge-Pakete, die eine  Rundum-Absicherung für verschiedene Lebensphasen bieten.

Im Rahmen einer breit angelegten Recruiting-Kampagne Ende 2012 ist es der Generali Versicherung gelungen, zahlreiche Interessenten in ganz Österreich für den Beruf des Kundenbetreuers zu gewinnen. Die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern für diese hochinteressante und sehr abwechslungsreiche Tätigkeit wird auch 2013 fortgesetzt. Derzeit werden die Generali-Kunden von rund 1.850 angestellten Außendienstmitarbeitern in 123 Geschäftsstellen betreut.

Disclaimer: Bei diesem Text handelt es sich um eine unverbindliche Basisinformation für Medienvertreter, jedoch nicht um ein Angebot, eine Aufforderung oder eine Empfehlung zum Kauf von Versicherungsprodukten. Informationen über die Geschäftsentwicklung sowie über Produkte und Services sind verkürzt bzw. vereinfacht dargestellt. Details zur Geschäftsentwicklung enthält der jeweilige Geschäftsbericht. Die genaue Definition und der Umfang des Versicherungsschutzes sind in den jeweiligen Vertragsgrundlagen festgehalten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds oder einer Versicherung zu.

Hinweis: Der Konzernabschluss der Generali Holding Vienna AG wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, den nach § 245 a UGB zu beachten­den unternehmensrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Vorschriften des VAG aufgestellt. Auf die Jahresabschlüsse der Versicherungsunternehmen wurden die Rechnungslegungsbestimmungen des Unter­nehmensgesetzbuches (UGB) unter Berücksichtigung der besonderen Bestimmungen des Versicherungsaufsichtsgesetzes (VAG) in der geltenden Fassung angewandt.

http://www.generali.com/