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KUNDENPORTAL

Unfallvorsorge: Generali startet Offensive

Neue Marktforschung: Existenz bedrohendes Informationsdefizit über die finanziellen Folgen von Freizeitunfällen – große Mehrheit für Helmpflicht.

Generali erweitert private Unfallversicherung um Pflege-Option und verlängert Schutz bei Arbeitslosigkeit.

Prämienaufkommen in der privaten Unfallversicherung erstmals über 100 Mio. Euro.

 

Unter dem Motto „Was passiert, wenn was passiert?“ startet die Generali, Österreichs zweitgrößter privater Unfallversicherer, Anfang Februar 2009 eine Informationsoffensive für die finanzielle Absicherung der Folgen von Freizeitunfällen. Wie aus einer aktuellen Marktforschung der Generali vor dem Hintergrund der zahlreichen schweren Unfälle auf Schipisten hervorgeht, werden die finanziellen Risiken sowie der Leistungsumfang der gesetzlichen Unfallversicherung noch immer nicht richtig eingeschätzt.

„Das Informationsdefizit kann Existenz bedrohend sein“, konstatiert der für Personenversicherungen verantwortliche Generali-Vorstand Dr. Peter Thirring. Denn bei Freizeitunfällen, also auch bei Sportunfällen und Unfällen im Haushalt, besteht kein Versicherungsschutz seitens der gesetzlichen Unfallversicherung. Daher hat auch der Verein für Konsumenteninformation* eine private Unfallversicherung ebenso wie eine private Haftpflichtversicherung für alle Altersgruppen und Lebenssituationen als „notwendig“ eingestuft.

 

Kosten einer privaten Unfallversicherung werden überschätzt

Einer von der Generali in Auftrag gegebenen Umfrage zufolge wissen nur 40% der Österreicher, dass die Kosten einer Hubschrauberbergung nach einem Freizeitunfall nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung übernommen werden. Ebenfalls rund 40% sind sich nicht darüber im Klaren, dass die gesetzliche Versicherung für den behindertengerechten Umbau einer Wohnung keine Leistung erbringt.

Die Wichtigkeit einer privaten Unfallversicherung ist trotz des Wissensdefizits über den Umfang der Leistungen der gesetzlichen Versicherung in der Bevölkerung sehr stark ausgeprägt. Rund 85% halten eine private Unfallversicherung für „sehr wichtig“ oder „wichtig“. Ähnlich hoch ist mit 83% die Zustimmung zur privaten Haftpflichtversicherung.

Dass eine private Unfallversicherung eine sehr günstige Vorsorge darstellt, ist den ÖsterreicherInnen nicht sehr bekannt – nur 38% haben die Prämienhöhe relativ präzise geschätzt, 62% vermuteten teilweise wesentlich höhere Kosten. Eine umfassende Generali-Unfallvorsorge kostet für eine 30-jährige Frau nur 10 Euro pro Monat, für einen gleichaltrigen Mann 16 Euro und für eine Familie mit zwei Kindern 29 Euro – also nicht einmal 1 Euro pro Tag.

 

„Der Umfang einer Generali-Unfallvorsorge kann je nach familiärer und wirtschaftlicher Situation sehr flexibel gestaltet werden“, erläutert Dr. Peter Wilk, Leiter Kranken-/Unfallversicherung der Generali. Für dauernde Invalidität kann der Konsument die Versicherungssumme individuell festlegen, er kann auch eine monatliche Unfallrente vereinbaren. Die Versicherung der Unfallkosten reicht von der Hubschrauberrettung im In- und Ausland bis hin zu kosmetischen Operationen. Bei der Generali sorgen professionelle Rehab-Manager nach einem Unfall für die bestmöglichen weiterführenden Behandlungen und auch für die berufliche und soziale Wiedereingliederung.

 

Aktuelle Innovationen: Pflege-Option und verlängerter Schutz bei Arbeitslosigkeit
Die Generali bietet ab sofort eine interessante Ergänzung ihrer Unfallvorsorge. Sie kann jetzt mit einer „Pflege-Option“ erweitert werden. Unfall-Versicherte können innerhalb von zehn Jahren eine Pflegevorsorge abschließen, ohne dass eine neuerliche Gesundheitsprüfung erfolgt. Die Option sieht vor, dass bei Pflegebedarf nach einem Unfall sofort Pflegeleistungen in Anspruch genommen werden können. Das heißt, mit der Pflege-Option wird der Leistungsumfang der Unfallversicherung automatisch erweitert.

Im Zeichen der Wirtschaftskrise ist auch eine andere Innovation sehr wichtig: Die Generali verlängert den Schutz einer bestehenden Unfallversicherung bei Arbeitslosigkeit auf maximal 24 Monate, ohne dafür Prämienzahlungen zu verlangen. Bisher galt diese Prämienfreistellung nur für höchstens ein Jahr. „Wir wollen damit dafür sorgen“, erklärt Wilk, „dass ein Kunde gerade auch bei finanziellen Schwierigkeiten infolge von Arbeitslosigkeit nicht auf seinen Unfallschutz verzichten muss.“

 

Zunahme bei Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen

Rund 830.000 Menschen sind in Österreich laut Angaben des Kuratoriums für Verkehrssicherheit jährlich von Unfällen betroffen – ca. 75% davon entfallen auf die Lebensbereiche Heim, Freizeit und Sport. Die gefährlichsten Sportarten sind Schifahren und Snowboarden – rund 52.000 Menschen verletzen sich bei dieser Freizeitbetätigung. Ebenfalls sehr gefährlich sind unter anderem Radfahren und Mountainbiken mit rund 28.000 Verletzten.

„Gerade bei diesen Sportarten kann das Verletzungsrisiko nicht nur mit einem risikobewussten Fahrstil eingeschränkt werden, sondern darüber hinaus auch durch Verwendung von Helmen und anderer den Körper schützenden Ausrüstung“, betont Generali-Chefarzt Dr. Wolfgang Munda. Als Leiter der Versicherungsmedizin konnte er bei einer Analyse der Leistungsfälle in der Unfallversicherung feststellen, dass sowohl die Anzahl der Fälle als auch die Schwere der Verletzungen in den letzten Jahren zugenommen haben. „Wir sehen in den Unfallberichten zwar das gesamte Spektrum an Verletzungen, aber der Anteil der Kopf- und Wirbelsäulenverletzungen nimmt über die Jahre gesehen stetig zu.“ Diese Verletzungen treten freilich nicht nur bei Unfällen auf den Pisten verstärkt auf, sondern ebenso beim Radfahren und Mountainbiken. Daher begrüßt die Generali alle Maßnahmen, die bei Sportarten mit erhöhtem Verletzungsrisiko für einen besseren Schutz des Körpers dienen.

 

Keine Junktimierung von Helmpflicht und Versicherungsleistungen

Die Generali begrüßt eine Helmpflicht auf Schipisten - insbesondere für Kinder und Jugendliche. „Eine gesetzliche Grundlage für die Junktimierung von Helmpflicht und Versicherungsleistungen ist nicht gegeben“, erklärt Generali-Vorstand Peter Thirring. „Selbst wenn der Gesetzgeber ein neues Gesetz zur Helmpflicht erlässt, betrifft dies nicht Unfall-Versicherungsverträge, in denen das Tragen des Helmes ja nicht als besondere Obliegenheit enthalten ist.“ Wesentlich sei auch, an das Problem- und Risiko-Bewusstsein der Freizeitsportler zu appellieren. Dazu gehört neben einer gut gewarteten Ausrüstung, sich auch konditionell auf die Sportausübung vorzubereiten und die körperliche Betätigung der tatsächlichen Kondition anzupassen.

Aus der aktuellen Marktforschung der Generali geht hervor, dass eine gesetzliche Helmpflicht auf Schipisten nur von knapp 20% abgelehnt wird. 57% stimmen der Idee einer Helmpflicht zu, weitere 23% halten eine gesetzliche Helmpflicht „teilweise“ für notwendig.

 

„Pilotversuch“ mit Schihelm-Verleih in Salzburg

Im Salzburger Schigebiet Weißsee-Gletscherwelt bei Mittersill hat die Generali 50 Helme zum Ausleihen zur Verfügung gestellt. Die Helme werden in einem simplen Verfahren bei der Talstation ausgegeben. Laut Betriebsleitung konnte mit den zur Verfügung gestellten Helmen bisher das Auslangen gefunden werden. Generali-Vorstand Thirring: „Wir wollen hier Erfahrungen sammeln und hoffen durch spontane Nachahmung dieser Initiative in anderen Schigebieten auf eine kurzfristige Erhöhung der Sicherheit für jene Menschen, die noch über keinen eigenen Schihelm verfügen, sich aber entsprechend schützen wollen.“ Bei der Generali geht man davon aus, dass der Schihelm innerhalb kürzester Zeit zur Standard-Ausrüstung aller Pistenbenützer zählen wird, da sich offenbar eine große Mehrheit der Bevölkerung für eine Helmpflicht ausspricht.

 

Generali-Unfallversicherung: Erstmals über 100 Mio. Euro Prämien

Die Unfallversicherung der Generali kommt bei den österreichischen Konsumenten sehr gut an: Im Jahr 2008 investierten die ÖsterreicherInnen insgesamt 102,6 Mio. Euro in ihre Unfallvorsorge bei der Generali. Durch das Plus von 4% konnte erstmals die 100-Mio-Euro-Schwelle überschritten werden. Die Kundenanzahl hat sich um 2% auf 473.700 Verträge ebenfalls weiter erhöht. Die Anzahl der Leistungsfälle stieg um 2,6% auf 25.600 Unfälle.

 

Auch für 2009 rechnet Vorstand Thirring mit einem weiteren Ansteigen der Nachfrage nach Unfallversicherungen. Thirring: „Wichtig ist uns eine Qualitätsoffensive – sowohl was die Beratung der Kunden betrifft als auch hinsichtlich der Schaden- und Leistungserledigung – hier wollen wir weiterhin Benchmark in der österreichischen Versicherungswirtschaft sein.“ Das GesundheitsManagement sei insgesamt einer der strategischen Schwerpunkte des Jahres 2009.

 

 

*Konsument 2/2009, Seite 32/33
Private Unfallversicherung: dient als Ergänzung zur staatlichen Unfall- und Krankenversicherung und schützt vor den finanziellen Folgen eines Unfalls auch in der Freizeit, insbesondere bei bleibender Invalidität.

Private Haftpflichtversicherung: deckt Schadenersatzansprüche, die gegen Privatpersonen geltend gemacht werden, oder wehrt unbegründete Ansprüche ab.

 


Background:
Die Generali Gruppe Österreich ist ein führender Allspartenversicherer mit einer um Finanzdienstleistungen erweiterten Angebotspalette. Zur Gruppe zählen unter dem Dach der Generali Holding Vienna AG unter anderem die Generali Versicherung AG, die BAWAG P.S.K. Versicherung AG und die Europäische Reiseversicherung AG. Die Generali Gruppe ist mit einem Marktanteil von 14,8% Österreichs drittgrößter Versicherungskonzern. Zur Gruppe gehören unter anderem auch die Generali Bank AG, die Generali Leasing GmbH, die 3 Banken-Generali Investment-Ges.m.b.H. und die Bonus Mitarbeitervorsorgekassen AG. Auch Immobilien- und Finanzgesellschaften sowie Serviceunternehmen zählen zur Gruppe.

Mit einem Marktanteil von rund 13,4 % nimmt die Generali Versicherung AG im Ranking der größten Versicherungsunternehmen Österreichs den zweiten Rang ein. In wichtigen Sparten – zum Beispiel in der Kfz-Versicherung – ist die Generali Marktführer, in der privaten Unfallversicherung ist sie die Nummer 2.

 

Internet:
http://www.generali.at - http://www.generalibank.at

Generali-Unfallversicherung – Daten & Fakten



2008                         +/-% zu 2007

Verrechnete Prämien (in Mio. Euro)                102,6                                     +   4,0
Kundenanzahl (Verträge)                              473.700                                     +   2,0

Anzahl der Leistungsfälle                                25.600                                     +   2,6

 

Marktposition                      Nummer 2 in Österreich

Marktanteil (2007) in Prozent                             14,5