Brandgefahr in der Adventzeit

Leichtfertiger Umgang mit Kerzen führt zu zahlreichen Bränden. Brand- und Explosionsschäden sind in der Haushalts- bzw. Gebäude-Versicherung gedeckt.

Wien, 3. Dezember 2013 – Jährlich verzeichnet die Generali Versicherung rund 150 Schadenfälle in der Weihnachtszeit, verursacht durch brennende Kerzen, Adventkränze und Christbäume – mit einer Schadensumme von insgesamt über 700.000 Euro.  Viele dieser Brände sind vermeidbar. Die Generali – Österreichs größte Schaden-/Unfallversicherung – informiert über einfache Vorsichtsmaßnahmen, die die Gefahr eines Brandes deutlich reduzieren.

10 Tipps für den Umgang mit Kerzen:

  • Brennende Kerzen niemals unbeaufsichtigt lassen.
  • Kerzen, Gestecke und Adventkränze immer auf eine nicht brennbare Unterlage zum Beispiel aus Porzellan oder Glas stellen.
  • Feuerfeste Kerzenhalter aus Metall oder Ton verwenden.
  • Leicht entzündliche Gegenstände im direkten Umfeld des Adventkranzes entfernen.
  • Kerzen nicht in die Zugluft eines Fensters oder einer Tür stellen.
  • Trockene Zweige im Adventkranz regelmäßig austauschen, da trockenes Reisig besonders schnell Feuer fängt.
  • Niemals Kerzen auf ausgetrockneten Adventkränzen anzünden.
  • Heruntergebrannte Kerzen rechtzeitig austauschen.
  • Kinder über die Gefahren von offenem Feuer aufklären.
  • Rauchwarnmelder sorgen für zusätzliche Sicherheit.
  • Für den Notfall eine Decke oder einen Feuerlöscher griffbereit haben und sich vorab mit der Bedienung vertraut machen.

Nähere Informationen zur Brandverhütung erhalten Sie bei der Feuerwehr, bei den Brandverhütungsstellen oder bei der Versicherung.

Versichert sind Schäden durch brennende Kerzen als Brand- bzw. Explosionsschaden in der Haushaltsversicherung bzw. der Gebäudeversicherung. Vom Versicherungsschutz ausgeschlossen sind grob fahrlässig verursachte Schäden, wie zum Beispiel brennende Kerzen unbeaufsichtigt zu lassen.