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Europäische Reiseversicherung: Vom Frühbucher-Bonus zum Storno-Malus

Eine Reise frühzeitig zu buchen ist empfehlenswert, eine Reiserücktrittsversicherung ebenso.

Wer seine Urlaubsreise frühzeitig bucht, kann sicher sein, dass er das bekommt, was er sich wünscht und überdies noch Geld sparen. In den oft mehreren Monaten bis zum Reisetermin kann allerdings viel passieren und mit etwas Pech kann nicht nur der Vorteil wieder weg sein, sondern der Bonus zum Malus werden. Dr. Martin Sturzlbaum, Vorstandsvorsitzender der Europäischen Reiseversicherung: „Windpocken der Tochter oder der Arbeitsplatzverlust des Vaters können hohe Stornokosten bis zur Höhe des gesamten Reisepreises verursachen, sofern nicht eine entsprechende Reiserücktrittversicherung abgeschlossen wurde.“

Während alle anderen Leistungsbereiche wie Krankenversicherung, Reisegepäck etc. vom Reiseantritt bis zur Rückkehr wirksam sind, beginnt die Stornoversicherung bereits mit der Buchung. Auf die Prämienhöhe hat die Zeitspanne von der Buchung bis zum Reisetermin keinen Einfluss, mit ihrem Abschluss zuzuwarten, bringt also keinen Preisvorteil. Im Gegenteil: Wenn die Stornoversicherung nach der Buchung der Reise abgeschlossen wird, beginnt ihre Wirksamkeit erst zehn Tage später.“

Fast jeder Reiseveranstalter bietet einen „Frühbucher-Bonus“. Frühzeitig eine gewisse Basisauslastung zu sichern, ist den Veranstaltern für bestimmte Angebote einen Preisnachlass wert, meist 10 bis 15 Prozent, gelegentlich aber auch weit mehr.

Die wirtschaftlichen Herausforderungen haben in den vergangenen Jahren dazu geführt, dass die Veranstalter die Kapazitäten der aufgelegten Programme reduziert haben. Wer auf bestimmte Termine, Destinationen oder Unterkünfte Wert legt, sollte daher buchen, solange noch das volle Angebot zur Auswahl steht. Vor allem Familien mit Kindern müssen damit rechnen, dass die gewünschten Zimmer, aber auch die notwendigen Flugplätze in der Hochsaison nicht mehr verfügbar sind.

Mit der Zeitspanne zwischen Buchung und Reisetermin wächst allerdings die Gefahr, dass unvorhergesehene Ereignisse die Reise verhindern. Das kann die Erkrankung eines Familienmitgliedes ebenso sein, wie ein Elementarereignis mit bedeutendem Sachschaden.

Eine gebuchte Reise stornieren zu müssen, kann sehr teuer sein. Die allgemeinen Reisebedingungen sehen bei Pauschalreisen bis zum 30. Tag vor Reiseantritt eine Stornogebühr von 10 Prozent des Reisepreises vor, bis zum 20. Tag sind es 25 Prozent, bis zum 10. Tag 50 Prozent, bis zum 4. Tag 65 Prozent und ab dem 3. Tag 85 Prozent. Diese Staffelung kann allerdings vertraglich geändert werden und es gibt tatsächlich erhebliche Unterschiede. Wer bei einem deutschen Reiseveranstalter bucht – manchmal ohne sich dessen bewusst zu sein – wird mit höheren Stornogebühren belastet, ebenso, wenn es sich um eine individuell zusammengestellte Pauschalreise handelt, bei denen die Stornostaffel bei 70 Prozent beginnen und bis 100 Prozent reichen kann. Bei selbst über das Internet organisierten Reisen ist der Unsicherheitsfaktor noch größer: Jede Airline hat – auch abhängig vom gewählten Tarif – andere Stornobedingungen, ebenso die Autovermieter. Bei den Hotels gibt es zwar auch allgemeine Hotelvertragsbedingungen, die Stornogebühren von 40 Prozent (ab drei Monate vor dem gebuchten Termin) bis zu 90 Prozent (in der letzten Woche) vorsehen, aber auch hier sind abweichende Regelungen an der Tagesordnung. Sich genau zu informieren ist ratsam: Zum Teil werden sogar vom Aufenthaltstermin abhängige Stornogebühren verrechnet. Einen Weihnachtsurlaub abzusagen kann wesentlich mehr kosten, als zu einer weniger nachgefragten Zeit.

Die einzige Möglichkeit, sich vom finanziellen Risiko beim Rücktritt von einer Reise zu befreien, ist der Abschluss einer Reiseversicherung mit Stornoschutz, der vorsorglich immer dabei sein sollte.
In der Premium-Variante der Europäischen wurden die anerkannten Stornogründe erheblich erweitert. Neben Erkrankung, Unfall, Arbeitsplatzverlust oder Scheidung ist auch der Ausfall von Betreuungspersonen pflegebedürftiger Verwandter oder des stellvertretenden Mitarbeiters oder Kollegen am Arbeitsplatz versichert, ebenso Katastrophenhilfe als Mitglied von Feuerwehr oder Rettung, ja sogar die Erkrankung oder Verletzung von Hund, Katze oder Pferd.

Die Europäische Reiseversicherung offeriert neben der Einzelversicherung auch einen „Familientarif“, der bis zu sieben Personen – darunter höchstens zwei Erwachsene (ab 18 Jahre) – einschließt. Die Teilnehmer müssen gemeinsam versichert, aber nicht miteinander verwandt sein.

Die Europäische Reiseversicherung AG ist mit 2,15 Millionen Kunden und über 60 Prozent Marktanteil der größte heimische Reiseversicherer. Im Jahr 2011 wurden 41.141 Schadenfälle abgewickelt, davon 1.966 Notfälle und 706 Rückholungen. Durch die Zusammenarbeit mit dem weltgrößten Assistance Dienstleister, der Europ Assistance mit 275 Büros in 208 Ländern und Regionen, profitieren Kunden von kompetenter und rascher Hilfe rund um die Uhr. Die Produktpalette erstreckt sich von Versicherungen für Österreich-Urlaube und Auslandsreisen, elf Jahres-Reiseversicherungen bis hin zu modularen Versicherungspaketen für Unternehmen mit Geschäftsreisen. Als Unternehmen der Generali Gruppe Österreich zählt die Europäische Reiseversicherung zur weltweit tätigen Generali Group. Die Gesellschaft gehört zur Unternehmensgruppe der Assicurazioni Generali S.p.A., Triest, eingetragen im Versicherungsgruppenregister der ISVAP unter der Nummer 026.

Mit einem Prämienaufkommen von nahezu 70 Milliarden Euro im Jahr 2011 ist die Generali Group eine der größten Versicherungsgruppen in Europa und der führende europäische Lebensversicherer. Sie ist auch einer der bedeutendsten Asset Manager der Welt und ein wichtiger Liegenschaftsbesitzer. Mit 82.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit und 70 Millionen Kunden in mehr als 60 Ländern nimmt die Gruppe eine führende Position auf den westeuropäischen Märkten ein und gewinnt auch in Osteuropa und Asien immer mehr an Bedeutung.

Internet:
www.europaeische.at
www.generali.at
www.generali.com