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Europäisches Forum Alpbach: Krisen und Lösungen

Wieviel kann der Euro noch aushalten? Wie sicher sind die Pensionen tatsächlich? Wie teuer wird die Pflege? – Mit diesen und weiteren aktuellen Fragen beschäftigte sich der Wirtschaftsdialog der 3 Banken-Generali Investment Ges.m.b.H. im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach.

Alpbach, 3. September 2010. – Dass der Saal bis auf den letzten Platz besetzt war, überraschte nicht wirklich: Der Wirtschaftsdialog der 3 Banken-Generali Investment Ges.m.b.H., der am 2. September im Rahmen des Europäischen Forums Alpbach 2010 über die Bühne ging, konnte wieder mit hochkarätigen Vortragenden aufwarten. Dem Organisator dieser Veranstaltung, 3 Banken-Generali-KAG-Geschäftsführer Gustav Dressler war es gelungen, sieben Top-Referenten auf das Podium bzw. ans Rednerpult zu holen.
Kein Wunder daher, dass unter den mehr als 200 interessierten Zuhörern auch zahlreiche Führungspersönlichkeiten von Banken und Kapitalanlagegesellschaften sowie anderen Wirtschaftsbereichen den pointierten Ausführungen der Referenten folgten.

 

Die Zukunft des Euro
"Die Qualität des Euro steht außer Frage", betonte Ulrich Kater, Chefvolkswirt der DekaBank (Frankfurt) als Hauptredner der Veranstaltung. Der Euro sei das wichtigste Vehikel, "um der europäischen Integration Dampf zu machen". Denn die Frage einer gemeinsamen Währung sei kein ökonomisches, sondern ein politisches Thema. "Schafft es der Euro nicht, schafft es auch Europa nicht", machte Kater mit einem Merkel-Zitat die immense politische Dimension einer gemeinsamen Währung deutlich.
Durchaus optimistisch sieht "Gewinn"-Herausgeber und Krone-Chefredakteur-Stellvertreter Georg Wailand die Zukunft des Euro. "Wir werden uns daran gewöhnen müssen, in risikoreichen Zeiten zu leben, in denen Krisen immer häufiger auftreten." Die Österreicher hätten flexibel reagiert und verstärkt in Immobilien und Gold investiert.

 

Höherer Finanzbedarf durch steigende Lebenserwartung
Sehr sachlich stellte der Generaldirektor der Pensionsversicherungsanstalt, Winfried Pinggera, die Einnahmen und Ausgaben für die Pensionen gegenüber. Die Interpretation, ob die Pensionen auch langfristig durch die erste Säule gesichert sind, überließ er dann dem Auditorium.
Der Soziologe und Pensionsexperte Bernd Marin ließ freilich keinen Zweifel aufkommen, dass heute in Österreich schon jede dritte Pension nicht durch Beiträge gedeckt sei.
Die steigende Lebenserwartung führt nicht nur zu einer längeren Pensionszahlungsdauer, sondern – wie der Institutsdirektor des Hauses der Barmherzigkeit, Christoph Gisinger, festhielt, schon in absehbarer Zeit auch zu einer "Verdoppelung der Menschen mit Pflegebedarf". Schon heute beziehen 4,6% der Österreicher Pflegegeld.
Als Gastgeber der Veranstaltung ortete Generali-Vorstand Peter Thirring in der öffentlichen Diskussion "ein Match" zwischen erster Säule einerseits und zweiter und dritter Säule andererseits: "Das ist weder sinnvoll noch zielführend. Ich habe großen Respekt vor der ersten Säule, aber die Nettoersatzrate wird tendenziell sinken. Die Menschen werden nicht nur länger, sondern auch länger fit ihre Pension erleben und dafür auch mehr Geld benötigen. Die zweite und dritte Säule kann garantierte lebenslange Renten auszahlen."