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Generali Autostudie 2016

13.04.2016  |  Generali Versicherung AG

Anzahl geplanter Autokäufe so hoch wie noch nie. Immer stärkerer Zuspruch für Hybrid-Antrieb. Kilometerabhängige Maut, Steuer und Prämie polarisieren. Autofahrer wünschen sich Assistance-Leistungen.

Wien –  Das Autofahren wird sicherer, umweltfreundlicher und teurer – darüber ist sich die Mehrheit der rund 2.000 befragten Autofahrer in Österreich einig. Die Ergebnisse der neunten Generali Autostudie 2016, die Österreichs führender Kfz-Versicherer im ersten Quartal 2016 durchführen ließ, fasst Generali Vorstand Walter Kupec zusammen: „Unabhängigkeit, Umweltfreundlichkeit und Sicherheit sind für die heimischen Autobesitzer von größter Bedeutung. Dafür sind sie auch bereit, einen finanziellen Beitrag zu leisten. Knapp jeder zweite Österreicher plant einen Autokauf innerhalb der nächsten drei Jahre – der höchste Wert seit Beginn der Erhebungen zur Generali Autostudie. Der Zuspruch für Autos mit Hybrid-Antrieb ist dabei neuerlich gestiegen.“

MIT DEM EIGENEN AUTO UNABHÄNGIG UNTERWEGS SEIN

Die Österreicher schätzen vor allem die Freiheit, die ihnen ihr Auto vermittelt: 91% der Befragten geben an, dass sie mit dem Auto unabhängig sind, für weitere 72% ist es sehr wichtig, ein eigenes Auto zu besitzen. Wenn in Zukunft selbstfahrende Autos am Markt sind, möchten 69% ihr Auto dennoch lieber selbst steuern – nicht zuletzt deshalb, weil Autofahren für 69% der Befragten Spaß macht. Mit 78% können und wollen mehr als drei Viertel der Autofahrer auf ihr Auto in Zukunft nicht verzichten – ein in den letzten Jahren unverändert hoher Wert.

Eine deutliche Mehrheit der Autolenker geht davon aus, dass das Autofahren in Zukunft teurer (72%), umweltfreundlicher (64%) und sicherer (60%) werden wird. 62% haben ihr Fahrverhalten zuletzt geändert: Ein Drittel fährt Sprit sparender, 30% reduziert bzw. verbindet Fahrten und 23% gehen mehr zu Fuß. 84% der Befragten sind bereit, auch einen finanziellen Beitrag für die Umwelt zu leisten. 55% würden – unabhängig ob aktuell ein Autokauf geplant ist – auf ein Fahrzeug mit Alternativ-Antrieb umsteigen.

NEUER SPITZENWERT: 47% PLANEN AUTOKAUF

Mit 47% plant knapp jeder zweite Autobesitzer die Anschaffung eines Autos innerhalb der kommenden drei Jahre. Das ist der höchste Wert, der im Rahmen der Generali Autostudie je erhoben wurde. 2012 planten lediglich 17% einen Autokauf, im Vorjahr waren es 44%.

Für ihr nächstes Auto wollen die Österreicher im Vergleich zum Vorjahr auch mehr Geld ausgeben: 30% der Befragten würden bis zu maximal 10.000 Euro investieren (2015: 37%), 40% bis zu 20.000 Euro (2015: 37%) und 18% bis zu 30.000 Euro (2015: 16%).

Der Gebrauchtwagen steht mit 40% wieder an oberster Stelle auf der Wunschliste der Österreicher, gefolgt vom jungen Gebrauchten (Vorführwagen, nicht älter als sechs Monate bzw. Tageszulassung) und einem Neuwagen mit je 30%. Je älter der Autokäufer, desto eher greift er zu einem Neuwagen: Bei den über 60-Jährigen planen 45% einen Neuwagen-Kauf, aber nur 19% einen Gebrauchtwagen-Kauf. Bei den unter 30-Jährigen wollen 17% einen Neuwagen und 57% einen Gebrauchtwagen.

HYBRID-AUTOS GEWINNEN ZUSPRUCH

Bei der bevorzugten Antriebsart liegt der Dieselmotor mit 49% vor dem Benziner mit 29%. Mehr als ein Fünftel der Befragten will sich für ein Auto mit Alternativ-Antrieb entscheiden, wobei hier der Fokus vor allem auf Hybrid-Antrieb (Benzin und Elektro) liegt. Der Zuspruch für Hybrid-betriebene Fahrzeuge ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen – von 5% 2011 auf 18% 2016. Bei den 50- bis 59-Jährigen beabsichtigen sogar schon 24% ein Hybrid-Auto anzuschaffen.

All jene, die beim nächsten Auto zu einem Diesel- oder Benzin-Fahrzeug tendieren, geben als Grund gegen ein Hybrid- oder Elektroauto mehrheitlich den hohen Preis an (55%). 22% ist die Reichweite bei E-Autos zu gering, 15% empfinden die Technik noch nicht ganz ausgereift, und 11% beklagen die geringe Anzahl an Ladestationen.

AUTOFAHREN WIRD SICHERER

Die vermehrt in den neuen Fahrzeugen vorzufindenden Sicherheitseinrichtungen haben nach Meinung der Österreicher einen positiven Einfluss: 57% fühlen sich mit den eingebauten Sicherheits- und Warneinrichtungen im Auto sicherer, 54% rechnen mit sinkenden Unfallzahlen. Folgende Gadgets und Systeme haben in den letzten Jahren großen Zuspruch erfahren: Die Nutzung einer Freisprecheinrichtung ist seit 2012 von 44% auf 63% gestiegen, die elektronische Einparkhilfe von 24% auf 41%, der Tempomat von 22% auf 26% und das Kurvenlicht von 15% auf 22%.

Die Bereitschaft für zusätzliche Fahrerassistenz- und Sicherheitssysteme mehr Geld auszugeben, liegt bei 55%. Von Jahr zu Jahr wichtiger wird auch die Bedeutung der vernetzten Mobilität – insbesondere die intelligente Stauvermeidung (87%), das Notrufsystem e-Call (82%) und die Gefahrenerkennung inklusive automatischem, aktiven Eingreifen in schwierigen Situationen (79%).

Stetig steigt auch der Zuspruch zur Rettungsgasse – zuletzt von 52% auf 57%.

MEHRHEIT FÜR GESUNDHEITSTEST IM ALTER

Eine eindeutige Meinung haben die befragten Österreicher zum Thema Autofahren im hohen Alter: Zwei Drittel sprechen sich für verpflichtende Gesundheitstests aus, um die Fahrtauglichkeit im hohen Alter zu überprüfen. Bei den unter 30-Jährigen liegt die Zustimmung dafür sogar bei 79%. Mit zunehmenden Alter sinkt sie: Bei den über 60-Jährigen sprechen sich aber dennoch 42% für verpflichtende Gesundheitstests aus.

KILOMETER- UND CO2-ABHÄNGIGE ABGABEN POLARISIEREN

Hinsichtlich kilometer- und CO2-abhängigen Abgaben herrscht bei den Österreichern Uneinigkeit: 44% sprechen sich für eine kilometerabhängige Autobahnmaut aus, 36% dagegen. Für eine kilometerabhängige Versicherungsprämie sind 42%, dagegen 34%. Für eine kilometerabhängige Kfz-Steuer sind ebenso 42% dafür und 36% dagegen. Den geringsten Zuspruch findet die CO2-abhängige Kfz-Steuer mit 37% Dafür- und 35% Dagegen-Stimmen.

Zum Nachweis der gefahrenen Kilometer würden 38% der Befragten ein von der Werkstatt auszufüllendes Formular an die Versicherung weiterleiten. 34% könnten sich vorstellen, dass eine fix im Auto installierte GPS-Box die Kilometeranzahl automatisch an die Versicherung übermittelt. Den geringsten Zuspruch erhält ein installierter Fahrzeugstecker, der in Verbindung mit einer App die Kilometer-Leistung aufzeichnet, die dann entweder vom Kunden selbst (27%) oder automatisch von der App (24%) an die Versicherung gesendet wird. 43% der Autofahrer haben insgesamt Bedenken, persönliche Daten zum eigenen  Fahrverhalten als Berechnungsbasis für die Kfz-Steuer bzw. Prämie weiterzugeben.

AUTOFAHRER WÜNSCHEN SICH ASSISTANCE-LEISTUNGEN

71% der Autobesitzer befürworten es, wenn sich ihre Versicherungen nicht nur um die Schadenerledigung und Kostenerstattung kümmert, sondern darüber hinaus auch umfassende Notfall- und Hilfeleistungen – sogenannte Assistance-Leistungen – anbieten. Besonders unter 30-Jährige schätzen diesen Service (75%). 67% der Autofahrer gehen davon aus, dass Versicherungen auf ein kompetentes und zuverlässiges Netzwerk an Kfz-Dienstleistern wie Werkstätten oder Abschleppdienst zurückgreifen können. Knapp ein Drittel der Befragten (31%) würde für ein inkludiertes Kfz-Assistance-Paket eine höhere Versicherungsprämie bezahlen. Auch hier zeigen junge Autolenker unter 30 Jahre ein signifikant höheres Interesse (40%).

Die wichtigsten Notfall-Leistungen rund ums Auto sind für die Österreicher:

  1. Leistung nach österreichischem Schadenersatzrecht bei unverschuldetem Verkehrsunfall mit einem europäischen Unfallgegner (92%)
  2. Insassenschutz für alle verletzten Insassen inkl. Lenker (87%)
  3. Ersatzwagen und Abschleppen bzw. Bergen nach einer Panne oder einem Unfall (79%)
  4. Pannenhilfe (72%)
  5. Schadenmeldung rund um die Uhr mittels einer App (69%)

NEUE GENERALI KFZ-KAMPAGNE GESTARTET

In ihrer neuen Kfz-Kampagne nimmt die Generali Versicherung dieses Thema „leistungsstarke Notfallhilfe für Insassen und Fahrzeug“ auf. Lockvögel bitten Autofahrer und Passanten nach einem Unfall bzw. einer Panne um Hilfe. Mit versteckten Kameras werden die überraschenden Reaktionen eingefangen. Für alle, die sich nicht gerne mit Unfällen, Pannen und Schadenabwicklung beschäftigen, hat die Generali ein Kfz-Paket geschnürt, das neben dem kompletten Versicherungsschutz umfassende Serviceleistungen und Notfallhilfe bietet. Als Kfz-Marktführer in Österreich stellt die Generali den Kunden in den Mittelpunkt, um Best-in-Class bei der Erfüllung der Kundenwünsche zu sein.

Grafiken zur Generali Autostudie 2016 unter:
https://www.generali.at/presse/studien/

Informationen zur aktuellen Generali Kampagne unter:
https://www.generali.at/kfz-paket/


DIE GENERALI VERSICHERUNG AG

Die Generali Versicherung ist mit einem Marktanteil von 13,4 Prozent die drittgrößte österreichische Versicherungsgesellschaft und Marktführer in der Lebensversicherung mit laufender Prämienzahlung, in der Schaden-/Unfallversicherung, in der Kfz- und Rechtsschutzversicherung sowie in der Haushalt-/Eigenheimversicherung. 1,7 Millionen Kunden vertrauen auf die Finanzstärke, das dichte Vertriebsnetz sowie die hohe Kunden- und Serviceorientierung des Allspartenversicherers.

Die Generali Versicherung ist ein Unternehmen der Generali Group – eine der führenden globalen Versicherungsgruppen mit einem Prämienaufkommen von 74 Milliarden Euro im Jahr 2015. Mit weltweit über 76.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in mehr als 60 Ländern nimmt die Generali eine führende Position auf den westeuropäischen Märkten ein und gewinnt auch in Zentral- und Osteuropa sowie in Asien immer mehr an Bedeutung. Laut MIT Technology Review war die Generali 2015 die einzige Versicherung unter den weltweit 50 smartesten Unternehmen.

www.generali.com

Pressekontakt

Generali Versicherung AG
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