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Generali-Autostudie Teil 2: Die Verkehrssünden der Österreicher

Aufbrausendes Verhalten nervt Österreicher am stärksten.

Am gefährlichsten gilt, bei gelb-roter Ampel zu fahren.

Telefonieren am Steuer und Rasen sind “Kavaliersdelikte”.

Wien, 5. Juni 2012. – In Anlehnung an die Generali-Autostudie 2012 hat Österreichs größter Kfz-Versicherer die Autolenker auch über ihre regelmäßigen Beobachtungen und ihr eigenes Verhalten im Straßenverkehr befragt. 1.080 Autobesitzer haben an dieser Umfrage im Frühjahr teilgenommen, mit dem Ergebnis, dass die nervigsten Verkehrssünden zugleich jene sind, die als am wenigsten gefährlich eingestuft werden. Aufreger Nummer 1 sind „Hitzköpfe“ hinter dem Steuer sowie Fahrzeuglenker, die beim Einordnen nicht auf das Reißverschluss-System achten. Am gefährlichsten gilt das Einfahren in Kreuzungen bei gelb/roter Ampel und das Nichtbeachten des Rechtsvorranges.

Die größten Aufreger auf den Straßen
Fahrspuren blockieren, schleichen, nicht einordnen lassen – was Österreichs Autolenker am meisten nervt, hat nichts mit Speed im Straßenverkehr zu tun. Im Gegenteil: Aufreger Nummer 1 ist für 68 Prozent der Befragten, sich über alles aufzuregen und wild zu hupen; übrigens passiert das nur 17 Prozent der Befragten selbst hin und wieder (bei den unter 30-Jährigen sind es 26 Prozent). 67 Prozent der Österreicher sind besonders genervt, wenn beim Einordnen nicht auf das Reißverschluss-Verfahren geachtet wird, und 61 Prozent ärgern sich, wenn die linke bzw. mittlere Fahrspur grundlos blockiert wird. 57 Prozent reagieren auf zu langsames Fahren gereizt und je 52 Prozent nervt das Blockieren von Kreuzungen und das Halten in zweiter Spur.

Was diese nervigsten Verhaltensweisen im Straßenverkehr gemeinsam haben, ist der Umstand, dass sie allesamt nicht als gefährlich eingestuft werden. Ebenso zählen sie auch zu jenen Fahrweisen, die nur wenige Österreicher bei sich selbst ab und zu beobachten. So geben etwa nur 17 Prozent der Autolenker an, hin und wieder zu schleichen oder überhitzt zu reagieren und wild zu hupen. Deutlich mehr Österreicher geben gefährlichere Fahrmanöver zu.

Die gefährlichsten Verhaltensweisen
Am gefährlichsten wird das Einfahren in Kreuzungen bei gelber oder roter Ampel eingeschätzt (87 Prozent), gefolgt vom Ignorieren des Rechtsvorranges mit 80 Prozent. Für 78 Prozent ist das Fahren ohne Licht bei Dämmerung gefährlich. Und je 77 Prozent halten zu schnelles Fahren sowie gleichzeitiges Blinken und Ausscheren für gefährlich.

Häufigste Verkehrssünden: Telefonieren am Steuer und Rasen
48 Prozent aller Befragten telefonieren nach eigenen Angaben während der Fahrt ohne Freisprecheinrichtung und 47 Prozent fahren zu schnell. Auch passiert es 44 Prozent der Lenker hin und wieder, bei gelb-roter Ampel in die Kreuzung einzufahren. Weitere 35 Prozent blinken nicht beim Spurwechsel und 22 Prozent beachten mitunter den Rechtsvorrang nicht. Bei den jüngeren Autolenkern fallen die Ergebnisse noch dramatischer aus: So geben je  64 Prozent der unter 30-Jährigen an, ohne Freisprecheinrichtung zu telefonieren und zu schnell unterwegs zu sein; und 52 Prozent fahren bei gelb-rotem Ampelsignal in die Kreuzung ein.

Insbesondere beim Telefonieren am Steuer besteht Handlungsbedarf: Obwohl für 69 Prozent der Lenker das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung eine gefährliche Sache ist, tut es insgesamt knapp jeder zweite Autolenker; und bei den unter 30-Jährigen telefonieren sogar zwei Drittel mit dem Handy am Steuer. „Die Einstellung der Autofahrer zum Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung ist dramatisch“, betonte Generali-Vorstand Walter Kupec. „Hier sind die Autoindustrie und der Gesetzgeber gefordert, dieser Entwicklung entgegen zu steuern“, so Kupec.

Unterschiede im Alter und Geschlecht
Frauen ärgern sich im Vergleich zu den Männern etwas mehr über das Drängeln, und Männer sind mehr genervt, wenn keine Rettungsgasse gebildet wird. Im Altersvergleich werden die Nerven der jungen Autolenker stärker strapaziert, wenn die linke bzw. mittlere Fahrspur grundlos blockiert wird. Doch im Wesentlichen stimmen Alt und Jung sowie Mann und Frau darin überein, was im Straßenverkehr gefährlich ist und was besonders nervt.

Bei den Angaben hinsichtlich der eigenen Fahrweise sind die Unterschiede etwas größer. Mit 24 Prozent drängeln mehr als doppelt so viele Männer wie Frauen (11 Prozent) und auch beim zu schnellen Fahren liegen die Angaben der Männer mit 53 Prozent deutlich über jenen der Frauen mit 41 Prozent. Liegen hier die Unterschiede bei maximal 13 Prozentpunkten, so gibt es im Altersvergleich sogar differente Angaben mit bis zu 33 Prozentpunkten Unterschied, etwa beim Telefonieren mit dem Handy ohne Freisprecheinrichtung.