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Generali Gruppe Österreich: Mehr-Säulen-Modell auch für die Pflege

Überwiegende Mehrheit der ÖsterreicherInnen befürwortet Kombina-tion aus staatlicher und privater Pflegefinanzierung.

ÖsterreicherInnen würden rund 45 Euro monatlich in private Pflege-vorsorge investieren.

5. November 2010. – Die von der österreichischen Bundesregierung angekündigten Einsparungen beim Pflegegeld lassen nun eine Ergänzung der staatlichen Leistungen durch eine private Vorsorge notwendig erscheinen. „Wer im Fall der Pflegebedürftigkeit Leistungen in Anspruch nehmen will, die über die staatliche Grundversorgung hinausgehen, wird entweder – so vorhanden – sein Vermögen schmälern oder auf eine private Pflegevorsorge zurückgreifen müssen“, erklärt Generali-Vorstand Peter Thirring. „Auch in diesem wichtigen Bereich wird sich so wie in der Finanzierung der Pensionen wohl ein Mehr-Säulen-Modell etablieren.“

 

Ein solches Modell wird von der überwiegenden Mehrheit der österreichischen Bevölkerung befürwortet. Wie aus dem „Gesundheits-Barometer 2010“ der Generali-Tochter Europ Assistance hervorgeht, sprechen sich 72% der befragten ÖsterreicherInnen dafür aus, dass die Pflege durch die öffentliche Hand und private Beiträge gemeinsam finanziert wird. 23% sehen die Finanzierung der Pflege als alleinige Aufgabe des Staates, gar nur 3% wollen eine gänzlich private Finanzierung.

 

Wie hoch die monatlichen Kosten einer dauerhaften Pflege sind, ist der Mehrheit der ÖsterreicherInnen nicht bewusst. Laut der nun vorliegenden „Generali-Pflegestudie 2010“ schätzen 44% der ÖsterreicherInnen diese Kosten auf weniger als 2.000 Euro pro Monat ein, 46% rechnen mit Kosten über 2.000 Euro. Im Vergleich zur vorigen Erhebung im Jahr 2008 wird freilich die Einschätzung zunehmend realistischer – damals gingen erst 36% von Pflegekosten über 2.000 Euro monatlich aus. Tatsächlich belaufen sich die monatlichen Kosten in einem Pflegeheim – ja nach Pflegebedarf und Ausstattung – ab 2.000 Euro.

 

Die Betreuung in einem Pflege- bzw. Seniorenheim erscheint den befragten Personen im Fall der Pflegebedürftigkeit immer wahrscheinlicher. Nunmehr erwarten 59% die Unterbringung in einer derartigen Institution, während es vor zwei Jahren erst 43% waren. Übertroffen werden die Pflege-/Seniorenheim-Nennungen nur von der Betreuung durch eine Heim-/Pflegehilfe: 64% gehen davon aus, dass sich eine Heim-/Pflegehilfe um sie kümmern wird, verglichen mit 49% bei der Umfrage 2008. An dritter Stelle liegt bei der Frage nach der voraussichtlichen Pflege mit 55% die Betreuung durch den Ehepartner, von der Pflege durch die Kinder gehen 51% aus.

 

Laut „Generali-Pflegestudie 2010“ wären die ÖsterreicherInnen bereit, rund 45 Euro monatlich für eine private Pflegeversicherung auszugeben. Den 30- bis 50-jährigen wäre eine private Pflegevorsorge rund 41 Euro pro Monat Wert, den über 50-jährigen ca. 48 Euro.

Mit diesen Beträgen wäre die „BestCare: Pflege“ der Generali durchaus finanzierbar. So beträgt die monatliche Prämie für die private Pflegevorsorge ab Pflegestufe 3 für eine 40jährige Frau je nach der Höhe der vereinbarten Pflegeleistung zwischen rund 19 und 77 Euro.

 

VERSCHÄRFUNG DER PFLEGESITUATION DURCH DREI FAKTOREN

Zwischen der laut Umfrage bestehenden Bereitschaft, privat für die Pflege vorzusorgen, und dem tatsächlichen Abschluss einer privaten Pflegeversicherung klafft heute noch eine beträchtliche Lücke. Bisher haben knapp 8.000 Personen die „Best Care:Pflege“ der Generali gekauft, das jährliche Prämienaufkommen beträgt rund 1,1 Mio. Euro.

 

Generali-Vorstand Peter Thirring führt diese Diskrepanz darauf zurück, dass es noch einige Zeit dauern werde, bis die Notwendigkeit einer privaten Ergänzung der staatlichen Pflegeleistungen tatsächlich zu einer Kaufbereitschaft führt. „Auch bei der Pensionsvorsorge war es ein langer Prozess der Bewusstseinsbildung, dass mit der staatlichen Vorsorge allein der Lebensstandard nicht gehalten werden kann.“

 

Bei der Pflege sind es insbesondere drei Faktoren, die schon heute die Probleme verdeutlichen:

- Die demographische Entwicklung: Heute beziehen rund 390.000 Personen bzw. 4,6% der Bevölkerung staatliches Pflegegeld. Bis 2020 ist mit einer Verdoppelung zu rechnen, denn dann werden 2,7 Millionen ÖsterreicherInnen älter als 60 Jahre sein – bei einer Lebenserwartung, die stark ansteigt.

- Die aktuellen Initiativen zur Sanierung des Staatshaushalts machen deutlich, dass der Staat seine Ausgaben für die Pflege nicht nur nicht aufstockt, sondern sogar einschränkt.

- Die gesellschaftliche Entwicklung – vor allem längere Erwerbstätigkeit (vor allem auch von Frauen) und hohe Scheidungsraten – wird dazu führen, dass die Pflege immer weniger im Rahmen der Familie geleistet werden kann.

 

PRIVATE PFLEGEVORSORGE WAHLWEISE AB PFLEGESTUFE 1 ODER 3

Die Generali hat eine Pflegevorsorge entwickelt, die ein Höchstmaß an individueller Gestaltungsmöglichkeit bietet. Abgeschlossen werden kann die Pflegevorsorge ab Pflegestufe 1 bis zum 60. Lebensjahr, ab Pflegestufe 3 sogar bis zum 70. Lebensjahr. Ab zwei Erwachsenen reduziert sich die Prämie um den Partnerbonus von 7%, auch ein Kinderbonus ist vorgesehen. Fixer Bestandteil der "Generali BestCare: Pflege" sind nicht nur die Auszahlung des Pflegegeldes bei dauerhafter Pflege und eines Kostenersatzes bei vorübergehender Pflege, sondern auch umfassende Informations- und Organisationsleistungen.

 

Diese Assistance-Services sind in allen angebotenen Produktvarianten enthalten. GesundheitsManagerInnen informieren über Pflege- und Betreuungseinrichtungen in ganz Österreich und organisieren auch alle erforderlichen Dienstleistungen für eine vorübergehend notwendige Pflege.

 

„STAND ALONE“ ODER IN KOMBINATION MIT LEBENSVERSICHERUNG

Die Generali bietet ihre Pflegevorsorge sowohl als eigenständiges Produkt und auch in Kombination mit einer Lebensversicherung an. Bei diesem Kombiprodukt "CARE Invest" wird mit den Auszahlungen aus der Lebensversicherung die Prämie der Pflegevorsorge bezahlt; bei dauerhafter Pflege ruht die Prämienzahlung, so dass die Auszahlung aus der Lebensversicherung anderweitig verwendet werden kann.