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Generali schützt KMUs vor neuen Umweltrisiken

Um KMU-Kunden, die schon bisher mit Umweltrisiken sorgsam umgegangen sind, vor den möglicherweise ruinösen Auswirkungen des neuen Bundes-Umwelthaftungsgesetzes zu schützen, bietet die Generali bis Jahresende eine kos-tenlose Zusatzdeckung bis 600.000 Euro.

Auf die Verunsicherung der österreichischen Wirtschaft durch das am 20. Juni 2009 kurzfristig in Kraft getretene Bundes-Umwelthaftungsgesetz (B-UHG, BGBl. I Nr. 55/2009) reagiert die Generali - mit einem Marktanteil von 21,5% Österreichs führender Haftpflichtversicherer- mit einer prämienfreien Überbrückungsdeckung der neuen Risiken bis zum Jahresende. Denn obwohl das Bundesgesetz bereits gültig ist, liegen noch nicht alle erforderlichen Landesgesetze vor. Erst bei Vorliegen auch dieser gesetzlichen Regelungen kann ein adäquater Versicherungsschutz für die Unternehmen finalisiert werden.

 

Das Bundesgesetz und die in weiterer Folge ergangenen bzw. noch zu erlassenden Landes-Umwelthaftungsgesetze regeln die verwaltungsrechtliche Verpflichtung der Betreiber von beruflichen/wirtschaftlichen Tätigkeiten, Umweltschäden an Gewässern, Böden sowie geschützten Arten und natürlichen Lebensräumen (Biodiversität) zu vermeiden, einzudämmen oder zu sanieren.

 

Das neue Bundes-Umwelthaftungsgesetz sieht weit reichende Sanierungsverpflichtungen bei der Schädigung geschützter Arten (Tier und Pflanzen) und natürlicher Lebensräume sowie bei der Schädigung von Gewässern und des Bodens vor. Diese Kosten können für Betriebe Existenz bedrohende Größenordnungen annehmen. Auch für die Kosten der Feststellung angezeigter Umweltschäden ist das Unternehmen, dem die Schädigung vorgeworfen wird, ersatzpflichtig. Nicht absehbar sind für die Betriebe die Kosten, die für eine so genannte Ausgleichssanierung entstehen können.

 

Die prämienfreie Deckung für Umweltsanierungskosten entsprechend dem neuen Gesetz bietet die Generali Versicherung als Ergänzung zu bestehenden betrieblichen Versicherungen. Eine Voraussetzung für die prämienfreie Deckung ist das Bestehen der klassischen Deckung von Umweltstörung bei der Generali. „Wir wollen damit vor allem jene Kunden unterstützen, die auch schon in der Vergangenheit mit ihren betrieblichen Risiken sehr verantwortungsvoll umgegangen sind“, betont Generali-Vorstand Walter Kupec. Entsprechend den abgeschlossenen Versicherungsverträgen werden Umweltsanierungskosten bis zu maximal 600.000 Euro gedeckt. Dieser Versicherungsschutz gilt rückwirkend ab 20. Juni 2009 bis 1. Jänner 2010. Außerdem wird diesem Kundenkreis angeboten, die Deckung ab 1. Jänner 2010 zu einer günstigen Prämie um ein weiteres Jahr zu verlängern. Kupec: „Wir nehmen damit den Kunden ein Risiko ab, das selbst für uns noch nicht exakt abschätzbar ist. Wir wollen unsere Kunden aber in dieser neuen Haftungssituation nicht im Regen stehen lassen.“

Über die prämienfreie Deckung und ihre Verlängerungsmöglichkeit werden die Kunden, die den Kriterien entsprechen, schriftlich informiert. Selbstverständlich bietet die Generali auch allen anderen betrieblichen Kunden eine adäquate Versicherungsmöglichkeit auf Basis individueller Beratung und Tarifierung. „Wir wollen jetzt insbesondere kleine und mittlere Unternehmen vor den möglichen Folgen der noch nicht endgültig absehbaren Gesetzeslage schützen", erklärt Kupec. Für internationale Kunden erarbeiten die Spezialisten der Generali individuelle Problemlösungen, die sich an dem jeweiligen Risikopotenzial orientieren.

 

Mögliche Schadenbeispiele

Anlagenbetreiber / Eigenschaden:

Infolge mangelhafter Wartung eines Tanks mit giftigen Chemikalien, kommt es zu einer massiven Verunreinigung des Bodens, welche sich jedoch auf das eigene Betriebsgrundstück des Anlagenbetreibers beschränkt. Da durch die Verunreinigung objektiv gesehen ein erhebliches Risiko der Beeinträchtigung der menschlichen Gesundheit besteht, wird der Anlagenbetreiber von der Behörde zur Sanierung / Beseitigung der Schadstoffe verpflichtet.

 

Installateur / Regress:

Schadenfall wie erstes Beispiel. Die Umweltstörung ist aber auf die mangelhafte Wartung durch die Wartungsfirma zurückzuführen. Dieser wird im Regressweg vom Anlagenbetreiber oder dessen Haftpflichtversicherer mit den aufgelaufenen Sanierungskosten in Anspruch genommen.

 

Produzent / Planer / Regress:

Schadenfall wie erstes Beispiel; die Schadenursache liegt in einem Produktfehler.

Der Produzent des Tanks oder - sofern dem Schaden ein Berechnungsfehler zu Grunde liegt – der Planer werden vom Anlagenbetreiber im Regressweg belangt.

 

Planer / Regress:

Durch den Brand in einer Betriebsanlage auf dessen Areal umweltgefährliche Stoffe lagern, kommt es zu einer Verunreinigung der umliegenden Gewässer, sodass dem Betreiber umfangreiche Sanierungsmassnahmen von der Behörde aufgetragen werden. Im Zuge der Ursachenermittlung stellt sich heraus, dass der Brand auf einen vom Planungsbüro X verursachten Konstruktionsfehler zurückzuführen ist. In weiterer Folge wird das Planungsbüro X vom Anlagenbetreiber (oder dessen Haftpflichtversicherer) mit den von ihm aufgewendeten Sanierungskosten in Anspruch genommen.

 

Biodiversität:

Der Versicherungsnehmer erweitert seine Produktionsstätte. Im Zuge der Bauarbeiten wird die geschützte Population der auf diesem Grundstück lebenden Feldhamsterkolonie dezimiert und deren Lebensraum zerstört. Die verbliebenen Hamster müssen auf ein geeignetes Grundstück umgesiedelt werden. Gleichzeitig müssen ergänzende Maßnahmen ergriffen werden, um sicherzustellen, dass sich der Bestand erholt. Für den Ankauf eines Ersatzgrundstückes und die mit der Hamsterübersiedlung entstehenden Maßnahmen entstehen Kosten in Höhe von 300.000 Euro.

Background:
Die Generali Gruppe Österreich ist ein führender Allspartenversicherer mit einer um Finanzdienstleistungen erweiterten Angebotspalette. Mit einem Marktanteil von mehr als 15% ist die Generali Gruppe Österreichs drittgrößter Versicherungskonzern. In wichtigen Versicherungszweigen – zum Beispiel in der Kfz-Versicherung – ist die Generali Marktführer. Die Generali Gruppe Österreich ist ein Teil der weltweit tätigen Gruppe der Assicurazioni Generali S.p.A. Sie ist in 64 Ländern tätig – mehr als 80.000 MitarbeiterInnen betreuen über 60 Millionen Kunden.

Internet:
http://www.generali.athttp://www.generali-holding.at

Hinweis:
Bei diesem Text handelt es sich um eine unverbindliche Basisinformation für Medienvertreter, jedoch nicht um ein Angebot, eine Aufforderung oder eine Empfehlung zum Kauf von Versicherungsprodukten. Informationen über Produkte und Services sind verkürzt bzw. vereinfacht dargestellt – die genaue Definition und der Umfang des Versicherungsschutzes sind in den jeweiligen Vertragsgrundlagen festgehalten.