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Generali: „Unisex“ trägt zur Finanzbildung der ÖsterreicherInnen bei

Dass Versicherungen Prämien bis dato geschlechtsspezifisch kalkulieren, ist weitgehend unbekannt. 75% der ÖsterreicherInnen haben von neuer Unisex-Regelung noch nie gehört. Das Wissen darüber ist jedoch für 51% persönlich relevant.

8. Oktober 2012. – Drei Viertel der ÖsterreicherInnen wissen über die neue Prämienregelung für Frauen und Männer bei Versicherungen ab 21. Dezember nicht Bescheid. Laut aktueller Umfrage der Generali Versicherung unter 1.000 ÖsterreicherInnen geben 75% an, noch nie von den sogenannten Unisex-Tarifen gehört zu haben. Gering ist aber auch der Wissensstand der Befragten über die bisherigen Prämienunterschiede. So ist der überwiegende Teil der Befragten der Auffassung, dass bei der privaten Pensionsvorsorge und der Krankenversicherung Frauen und Männer bereits heute die gleichen Prämien zahlen. 

„Wenngleich es paradox ist, dass die EU durch Solvency II von den Versicherern in allen Bereichen eine strikt risikoorientierte Segmentierung verlangt, aber mit dem EuGH-Erkenntnis zur Unisex-Thematik ein wesentliches Risikomerkmal aufhebt, so hat diese neue Regelung auch einen sinnvollen Nebenaspekt“, stellt Generali-Vorstandschef Luciano Cirinà in Aussicht. Cirinà: „Die Österreicher beschäftigen sich mit dem Thema Versicherung und schließen dabei Wissenslücken.“

Versicherungsmathematik – die Große Unbekannte
Generell sind die ÖsterreicherInnen der Meinung, dass Prämien von Frauen und Männern entweder gleich sind oder aber dass Männer eine höhere Prämie zahlen als Frauen.

So stimmen 46% der Befragten der Aussage zu, dass in der Krankenversicherung Frauen und Männer die gleichen Prämien haben, und 24% sind der Meinung, dass Männer mehr zahlen. Die korrekte Antwort, nämlich dass Frauen eine höhere Prämie zu entrichten haben, kommt nur von 19% der Befragten. Auch die Berufsunfähigkeitsversicherung ist für 40% der Befragten bei Männern teurer. Nur 11% kennen die Tatsache, dass Frauen bis dato höhere Prämien zahlen. Bei der privaten Pensionsversicherung (Rentenversicherung) verhält es sich ähnlich wie bei der Krankenversicherung: 43% der ÖsterreicherInnen geben an, dass Männer und Frauen gleich behandelt werden, und 24% meinen, dass Männer mehr zahlen müssen. Nur ein Fünftel kennt die richtige Antwort.

Eine korrekte Einschätzung geben die Befragten lediglich bei der Unfallversicherung ab: Hier sind 45% der Befragten der richtigen Meinung, dass Männer auf Grund des höheren Unfallrisikos eine höhere Prämie als Frauen zahlen. Doch für 37% kostet auch dieses Produkt bereits schon heute für Frauen und Männer gleich viel.

Auf Grund unterschiedlicher risikorelevanter Ausgangslagen, wie Lebenserwartung, Unfallhäufigkeit und Auftreten von Krankheiten waren bis dato die Prämienkalkulationen geschlechtsspezifisch erstellt. So waren Frauen bisher in der Unfallversicherung sowie in der Er- und Ablebensversicherung und in der Risikoversicherung begünstigt, weil sie statistisch gesehen ein geringeres Risiko haben. In der Rentenversicherung, der Krankenversicherung und der Berufsunfähigkeitsversicherung zahlten Männer auf Grund der versicherungsmathematischen Grundlagen meistens eine niedrigere Prämie.  Entsprechend dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz dürfen Versicherte ab Dezember wegen ihres Geschlechts nicht mehr unterschiedlich behandelt werden. Alle Verträge, die noch vor dem 21. Dezember 2012 abschlossen wurden oder werden, sind von dieser Regelung auch nach dem Stichtag nicht betroffen.

Unisex für unter 30-Jährige von Bedeutung
Seit knapp zwei Jahren wird in den Medien über die Forderung des Europäischen Gerichtshofs berichtet, Unisex-Tarife einzuführen. Doch wirklich angekommen ist dieses Thema bei den Konsumenten noch nicht. Lediglich 25% der Befragten haben bereits von dieser Regelung gehört – zu 78% via Medien und zu 13% von der Versicherung bzw. dem Versicherungsbetreuer. Für doppelt so viele Befragte (51%) ist die Unisex-Regelung auch persönlich von Bedeutung. Bei den unter 30-Jährigen sind es 65%, die die Neuregelung für relevant halten.

Generali überarbeitet „Produktwelt“
Das Thema „Unisex“ bedeutet für die Generali heuer einen enormen Verwaltungsaufwand, bietet aber auch Chancen, wie Generali-Vorstandschef Luciano Cirinà betont:  „Wir haben aus Anlass der Unisex-Einführung unsere Produktwelt in den betroffenen Sparten komplett überarbeitet und unsere bisherige Tarifvielfalt – wir sprechen von 100 Lebens- sowie 60 Kranken- und Unfalltarifen – wesentlich gestrafft. Wir differenzieren künftig stärker nach individuellen Risiken.“ In der Unfallversicherung zum Beispiel können die Konsumenten künftig ihren Versicherungsschutz sehr individuell an ihre Sport- und Freizeitaktivitäten anpassen. „Wir halten das für einen wichtigen Schritt in Richtung risikoadäquate Tarifierung.“

Laut den Kalkulationen der Generali profitieren bei einem Vertragsabschluss vor dem 21. Dezember 2012 im Allgemeinen
- Frauen bei der Ablebensversicherung,
- Frauen bei Kapitalversicherungen (Er- und Ablebensversicherung),
- Frauen bei der Unfallversicherung,
- Männer bei der Pensionsversicherung,
- Männer bei Berufsunfähigkeitsversicherung.

Bei einer Erhebung des Versicherungsverbandes gaben nur 17% der Erwachsenen an, sich mit Versicherungsfragen gut auszukennen. Cirinà: „Unsere Erfahrungen zeigen, dass sich viele Menschen nur ungern mit dem Thema Versicherung beschäftigen. Viele sind es gewohnt, ihr Auto bestmöglich abzusichern, jedoch wenn es um einen selbst geht, dann fehlt oft die Risikoeinschätzung – etwa in Bezug auf Freizeitunfälle, Berufsunfähigkeit oder Pflegebedürftigkeit. Welches Risiko bin ich in der Lage selbst zu tragen und welches Risiko übergebe ich zur Abdeckung an eine Versicherung? Das sind Kernfragen, mit denen sich jeder im Laufe seines Lebens auseinandersetzen sollte.“

Hinweis:
Bei diesem Text handelt es sich um eine unverbindliche Basisinformation für Medienvertreter, jedoch nicht um ein Angebot, eine Aufforderung oder eine Empfehlung zum Kauf von Versicherungsprodukten. Informationen über die Geschäftsentwicklung sowie über Produkte und Services sind verkürzt bzw. vereinfacht dargestellt. Details zur Geschäftsentwicklung enthält der jeweilige Geschäftsbericht. Die genaue Definition und der Umfang des Versicherungsschutzes sind in den jeweiligen Vertragsgrundlagen festgehalten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit lässt keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Entwicklung eines Fonds oder einer Versicherung zu. Soweit wir in diesem Dokument Prognosen oder Erwartungen äußern oder die Zukunft betreffende Aussagen machen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein.