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Langjähriger Vorstand Peter Vogt verstorben

Der langjährige Vorstand der Generali und der Europäischen Reiseversicherung, Peter Vogt, ist im 81. Lebensjahr verstorben.

Am 18. Februar 2013 ist Peter Vogt, der fast 43 Jahre für die Generali Gruppe Österreich – viele Jahre als Vorstand der Generali und der Europäischen Reiseversicherung – tätig war, verstorben. Peter Vogt stand im 81. Lebensjahr.

Eine Versicherungskarriere war Peter Vogt nicht in die Wiege gelegt. Er wuchs in der Buckligen Welt in Niederösterreich auf und absolvierte in einem kleinen Betrieb eine Lehre als Textilkaufmann. Nach dem frühen Tod seiner Mutter, die in Kärnten eine kleine Pension betrieben hat, begann er dort 1957 als Außendienstmitarbeiter beim damaligen Volksversicherungsdienst, einer Lebensvertriebsorganisation der Generali. Dank seines erfolgreichen Engagements übernahm er schon bald Führungsaufgaben beim VVD in Vorarlberg und Tirol, ehe er 1965 nach Wien übersiedelte, wo er weiter auf der Karriereleiter emporkletterte.

1981 wurde Peter Vogt in den Vorstand der Generali berufen und zeichnete u.a. für den VVD und später für Bildung verantwortlich. 1991 übernahm er die Leitung der Europäischen Reiseversicherung. Innerhalb von nicht einmal zehn Jahren gelang ihm eine Verfünffachung des Prämienaufkommens auf mehr als 22 Mio. Euro, indem er die Produktpalette innovativ erweiterte und wichtige Partnerschaften in der Touristikbranche aufbaute.

Mit Anfang des Jahres 2000 ging Peter Vogt in Pension, aber keineswegs in den Ruhestand. Bis zuletzt war er sehr aktiv und hielt zum Beispiel Computerkurse für Senioren. Mit Leidenschaft setzte er sich für den Tennis- und Fußballsport – hier insbesondere für den Wiener Traditionsverein Vienna – ein.

Generali-Chef Luciano Cirinà würdigt Peter Vogt als hervorragende Führungs- und Verkäuferpersönlichkeit: „Peter Vogt hat in vielen Bereichen neue Standards gesetzt – mit kreativen Ideen für den Vertrieb ebenso wie in der Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Insbesondere mit der einzigartigen Positionierung der Europäischen Reiseversicherung erwarb er sich bleibende Verdienste. Unser Mitgefühl gehört seiner Familie.“