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KUNDENPORTAL

Unwetter 2008: Generali zahlte fast 80 Mio. Euro

Aufwand für Unwetter-Schäden von 79,3 Mio. Euro.

"Jahrhundert-Ereignisse" in kurzen Zeitintervallen.

Gemeinschaftliche Versicherungslösung durch Versicherer, Versicherungsnehmer und Staat.

 

Österreich erlebte 2008 das vierte Jahr in Folge mit folgenschweren Unwettern. Allein die Generali Versicherung, Österreichs zweitgrößtes Versicherungsunternehmen, verzeichnete für Unwetterschäden einen Aufwand von 79,3 Mio. Euro. Damit lag der Schadenaufwand auf dem extrem hohen Niveau der Jahre 2006 und 2007. Im Jahr 2005 kam es gegenüber dem Vorjahr zu einer Verdoppelung des Aufwandes auf 60,3 Mio. Euro.

 

Allein bei den drei größten Unwetterereignissen des Jahres 2008, nämlich den Stürmen „Emma“ und Paula“ sowie den Hagelunwettern im Juni, hatte die Generali nicht weniger als 42.300 Schadenfälle mit einem Aufwand von 54,2 Mio. Euro für ihre Kunden zu erledigen. Sie hatten hauptsächlich mit entsprechenden Kfz-Kasko-, Haushalt/Eigenheim- und Gebäudeversicherungen vorgesorgt. Ohne eine adäquate Versicherung müssen Unwetter-Opfer meist den gesamten Schaden aus eigener Tasche bezahlen.

 

Am schwersten waren die Generali-Kunden vom Sturm “Emma“ Anfang März 2008 betroffen. Für insgesamt 20.250 Schadenfälle belief sich der Aufwand auf 25,4 Mio. Euro, wobei der Großteil mit fast 20 Mio. Euro auf Elementarversicherungen, also hauptsächlich Haushalt/Eigenheim-Versicherungen,  entfiel. Die stärksten Verwüstungen richtete „Emma“ bei Salzburger Kunden mit 7,8 Mio. Euro Schadenaufwand an, gefolgt von Oberösterreich mit 6,8 Mio. Euro und Niederösterreich mit 4,5 Mio. Euro. Auch Generali-Kunden in allen weiteren Bundesländern meldeten Schäden an ihrem Eigentum.

Für Schäden des Wintersturms „Paula“ Ende Jänner 2008 zahlte die Generali ihren Kunden für mehr als 15.000 Schadenfälle rund 15,2 Mio. Euro. Nahezu 13 Mio. Euro entfielen davon auf die Elementarsparten. Eine Spur der Verwüstung zog „Paula“ insbesondere durch die Steiermark, wo 7,7 Mio. Euro Schadenaufwand anfiel. An Kunden in Kärnten-Osttirol waren 1,6 Mio. Euro zu bezahlen, fast ebenso viel in Wien. Auch bei „Paula“ waren Kunden in allen neun Bundesländern betroffen.

Drittgrößtes Unwetter-Ereignis des Jahres 2008 waren die Hagelunwetter vom 25. bis 26. Juni.  Damals trafen bei der Generali fast 7.000 Schadenmeldungen ein. Der Schadenaufwand für dieses Unwetter belief sich auf 13,5 Mio. Euro. Die Bundesländer-Statistik wurde von Wien mit 3,7 Mio. Euro angeführt, gefolgt von Niederösterreich mit 3 Mio. Euro und dem Burgenland mit 1,9 Mio. Euro. Auch an Kunden in den übrigen sechs Bundesländern waren Schadenzahlungen zu leisten.

 

„Jahrhundert-Ereignisse“ im Abstand weniger Monate

Generali-Vorstand Walter Kupec betonte anlässlich der Präsentation des DVD „Globus der Naturgefahren“ der Münchener Rückversicherung in Wien, dass Österreich immer öfter von Naturkatastrophen der Kategorie „Jahrhundertereignis“ heimgesucht wird. „Mit einer Wiederkehrperiode von teilweise sogar nur wenigen Monaten sind wir Österreicherinnen und Österreicher von Naturkatastrophen größeren Ausmaßes betroffen. Ob es nun Stürme, Lawinenabgänge, Überschwemmungen oder Schneemassen auf unseren Dächern sind, es trifft in regelmäßigen und vor allem in immer kürzeren Abständen jeden von uns.“ Viele Menschen stehen dann vor den Trümmern ihrer Existenz.

 

Der Generali-Vorstand erinnerte daran, dass es Lösungsvorschläge gebe, nämlich eine umfassende gemeinschaftliche Versicherungslösung, an der sich sowohl die privaten Versicherer als auch die Versicherungsnehmer und der Staat beteiligen müssten, um zumindest die unvermeidbaren materiellen Schäden noch besser abzufangen. Kupec: „Zur Umsetzung bedarf es meines Erachtens Mut und vor allem einigen guten Willen aller Beteiligten.“

 

Auf der DVD „Globus der Naturgefahren“ hat der weltweit größte Rückversicherer, die Münchener Rückversicherung, sein gesammeltes Wissen über Naturgefahren zusammengefasst. Anwender können sich für jeden Punkt der Erde anzeigen lassen, wie groß das Gefährtungspotenzial etwa durch Stürme, Überschwemmungen und andere Naturgefahren ist. Projektleiter Andreas Siebert, Leiter Geospatial Solutions bei der Münchener Rück erklärte bei der Generali-Präsentation der DVD vor JournalistInnen in Wien: „Wir wollen damit einen Beitrag zu einem besseren Risikobewusstsein leisten.“

 


Background:
Die Generali Gruppe Österreich ist ein führender Allspartenversicherer mit einer um Finanzdienstleistungen erweiterten Angebotspalette. Zur Gruppe zählen unter dem Dach der Generali Holding Vienna AG unter anderem die Generali Versicherung AG, die BAWAG P.S.K. Versicherung AG und die Europäische Reiseversicherung AG. Die Generali Gruppe ist mit einem Marktanteil von 15% Österreichs drittgrößter Versicherungskonzern. Zur Gruppe gehören unter anderem auch die Generali Bank AG, die Generali Leasing GmbH, die 3 Banken-Generali Investment-Ges.m.b.H. und die Bonus Vorsorgekasse AG. Auch Immobilien- und Finanzgesellschaften sowie Serviceunternehmen zählen zur Gruppe.

Mit einem Marktanteil von rund 13,4% nimmt die Generali Versicherung AG im Ranking der größten Versicherungsunternehmen Österreichs den zweiten Rang ein. In wichtigen Sparten – zum Beispiel in der Kfz-Versicherung – ist die Generali Marktführer, in der privaten Unfallversicherung ist sie die Nummer 2.

 

Internet:
http://www.generali.at - http://www.generalibank.at