INFORMATIONEN ZUM DATENSCHUTZ

Die Generali Versicherung AG möchte Ihnen stets den bestmöglichen Service bieten. Sofern Sie die Speicherung von Cookies nicht bereits in Ihren Browsereinstellungen deaktiviert haben, willigen Sie durch Klick auf „OK“ bzw. eines beliebigen Links auf unserer Website ein, dass wir Cookies verwenden, um aggregierte Auswertungen über die Nutzung unserer Website zu erstellen und die Nutzerfreundlichkeit zu verbessern. Diese Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, lässt aber bereits auf Grund der erteilten Einwilligung erfolgte Verarbeitungen unberührt.

Mehr Informationen zur Datenverarbeitung auf unserer Website, insbesondere zu Cookies, deren Deaktivierung und Löschung sowie den Ihnen zustehenden Rechten, finden Sie hier.

OK
KUNDENPORTAL

Urlaub in der EU – Abzocke mit der Gesundheit!

Trotz Krankenkassen-Abkommen werden Urlauber im Krankheitsfall oder bei Unfällen im EU Ausland nicht über die e-Card behandelt.

 

40 Prozent Ablehnung der e-Card
Wien, 06. August 2013 - Zu rund 40 Prozent wird die Versicherungskarte in öffentlichen Spitälern abgelehnt, zeigt eine aktuelle Analyse der Deutschen Technikerkrankenkasse, der zweitgrößten gesetzlichen Krankenkasse Deutschlands.

"Im Rahmen der Notfallabwicklung unserer Kunden überprüfen wir standardmäßig, ob die e-Card in öffentlichen Spitälern ordnungsgemäß akzeptiert worden wäre. Wir kennen zahlreiche Fälle u.A. in Griechenland, Italien, Frankreich und Spanien, wo die Karte mit oft fadenscheinigen Ausreden abgelehnt wurde. „40 Prozent Ablehnung ist ein realistischer Wert", bestätigt Dr. Martin Sturzlbaum, Vorstandsvorsitzender der Europäischen Reiseversicherung.

Da aber im Urlaub niemand aus Jux und Tollerei zum Arzt oder in ein Krankenhaus geht, sondern dies nur bei gesundheitlichen Problemen tut, ist der Patient in einer ausweglosen Situation. Bezahlen oder die Gesundheit bleibt auf der Strecke – das sind die wenig gefälligen Alternativen, die sich nun bis Brüssel durchgesprochen haben. Dass man mit der e-Card, also der Europäischen Krankenversicherungskarte (EKVK), wie sie international genannt wird, innerhalb der EU Leistungen in Anspruch nehmen kann, hat man sich in der Theorie schön ausgedacht. Dass es nun in der Praxis oftmals nicht funktioniert, stört jetzt auch die Verantwortlichen in der EU und sie begeben sich sogar auf Interventionskurs zu lokalen Regierungen.

Hier können Sie nachlesen, wie brisant die Thematik ist, zumal die EU den als problematisch bekannten Ländern bereits mit Aufforderungsschreiben die Rute ins Fenster stellt.

Ansonsten rät man seitens der EU, sich im Fall einer Ablehnung der Karte an die zuständige Gesundheitsbehörde des Aufenthaltslandes zu wenden. Ein Rat, der nicht viel Wert ist, wenn man sich in einer Notsituation befindet. Die Europäische Reiseversicherung, führende österreichische Versicherung in diesem Marktsegment, ist in solchen Fällen ein absolut zuverlässiger Partner, denn auch andere Problematiken sind zu bedenken.

Vertragsspitäler findet man selten in den Urlaubsorten
Staatliche Spitäler, also Vertragspartner für die e-Card, findet man selten in den beliebten Urlaubsorten. Diese wurden, weil damit ja die örtliche Bevölkerung versorgt werden soll, in den Ballungszentren gebaut. Entlang der Küsten haben die Urlauber meist nur die Möglichkeit private Ärzte und private Kliniken aufzusuchen, wo die e-Card grundsätzlich nicht gilt.

Und selbst wenn man einen Vertragsarzt oder ein Vertragsspital in der Nähe hat, sind die Lesegeräte oft nicht kompatibel und man wird dennoch zur Kasse gebeten. Diskussionen sind so gut wie immer zwecklos, weil die Sprachbarrieren meist zu groß sind. Im Ernstfall ist eben nur Bares Wahres oder eine private Reiseversicherung -  denn die heimischen Sozialversicherungsträger erstatten meist nur einen geringen Bruchteil der tatsächlichen Kosten zurück. Auf den Ausgaben für einen Rücktransport würde man aber auf jeden Fall zur Gänze sitzen bleiben.

Die Ablehnung der e-Card oder das Leseproblem sind aber nicht die einzigen Hürden, mit denen man im Ernstfall zu rechnen hat. Selbst wenn die e-Card angenommen wird, ist eine Versorgung auf heimischem Niveau alles andere als garantiert. In öffentlichen Krankenanstalten südlicher Länder ist es zum Beispiel üblich, dass die Verpflegung und die Pflege des Patienten von den Angehörigen übernommen werden und eine diesbezügliche Betreuung vom Spitalspersonal einfach nicht vorgesehen ist. Das hängt zwar von der jeweiligen Struktur ab, man kann sich aber nicht darauf verlassen.

Österreicher kommen mit diesen Gegebenheiten oft schlecht zurecht, abgesehen davon, dass man nicht immer Angehörige im Urlaub mit hat. Wer eine qualitativ hochwertige Versorgung ohne Wenn und Aber wünscht, sollte sich für eine private Vorsorge in Form einer Reiseversicherung daher auch bei Urlauben im EU-Raum entscheiden, zumal den Patienten damit auch die Möglichkeit eröffnet ist, bedarfsweise einen Privatarzt oder ein privates Spital aufzusuchen – eine Option, die bekanntlich mit der E-Card nicht besteht.

Nur 15 Prozent der selbstorganisierten Reisen sind versichert
Natürlich möchte niemand den sprichwörtlichen Teufel an die Wand malen. Zu schön sind die Vorbereitungen für den Urlaub – wer will da schon an Krankheit denken. Niemand scheut sich davor, entsprechende Cremen zu kaufen, um sich vor einem Sonnenbrand zu schützen, weil man um die Gefährlichkeit der UVA-Strahlen Bescheid weiß. Ebenso unsichtbar sind auch jene Gefahren, die bei Aufenthalten im Ausland lauern können. „Während Pauschalreisende im Reisebüro zu 65 Prozent eine Reiseversicherung abschließen, tun dies Österreicher, die sich ihre Reise selbst organisieren, nur zu 15 Prozent – sie sind sich ihrer Risiken nicht bewusst“, informiert Dr. Sturzlbaum vom Marktführer Europäische Reiseversicherung.