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Urlaub wird zur Flucht vor dem Arbeitsstress

Reisestudie der Europäischen Reiseversicherung zeigt Wandel bei Urlaubsmotiven – Wachsendes Risikobewusstsein mit erheblichen Informationsdefiziten

Wien, 23.05.2013 - Ein bis zwei Urlaubreisen im Jahr werden weiterhin von einem Großteil der Österreicherinnen und Österreicher unternommen. Was sich ändert, sind die Urlaubsmotive: Der wachsende Druck in der Arbeitswelt macht ihn immer mehr zum unverzichtbaren Gegengewicht zum Burnout-Syndrom und die zunehmende „Virtualisierung“ verstärkt den Wunsch, im Urlaub das „authentische Erlebnis“ zu finden. Dass Urlaubsreisen auch mit Risiken verbunden sind, die abgesichert werden sollten, tritt verstärkt ins Bewusstsein, allerdings belastet von erheblichen Informationsdefiziten.

Das bestätigt die aktuelle Reisestudie, die im Auftrag der Europäischen Reiseversicherung durchgeführt wurde und in deren Rahmen rund 1.000 Österreicher über ihre Urlaubsgewohnheiten befragt wurden. Rund 55 Prozent machen ein bis zwei Mal im Jahr eine Urlaubsreise, in der Altersgruppe zwischen 20 und 30 Jahren sind es sogar 65 Prozent. Während die Zahl der Urlauber mit einer Reise pro Jahr kräftig ansteigt und fast auf ein Viertel angewachsen ist, bleiben zwei Urlaube gewissermaßen als Standard unverändert und ab drei Urlauben geht es bergab: Nur noch knapp mehr als fünf Prozent verreisen vier Mal jährlich und öfter. Insgesamt ist die Zahl der Urlaube im letzten Jahr leicht zurückgegangen. Der Anteil der Tages- und Wochendurlaube mit zwei Übernachtungen liegt bei rund einem Drittel, Kurz- (bis fünf Übernachtungen) und Wochenurlaube (bis zu zehn Übernachtungen) sind mit 43 Prozent am häufigsten, länger als eine Woche ist nur mehr ein Viertel unterwegs. Die Urlaubsdauer nimmt mit dem Alter zu: Mehr als zwei Wochen Urlaub machen insgesamt nur mehr 7,3 Prozent, in der Gruppe 60 plus ist der Anteil allerdings doppelt so hoch.

Fast 48 Prozent der Urlaube finden in Österreich statt, mit einem deutlichen Überhang der älteren Semester. Bei den 42 Prozent der Europa-Urlaube hat die mittlere Altersgruppe einen kleinen Vorsprung, bei den knapp zehn Prozent außerhalb Europas liegenden Urlaubszielen sind die bis 30-Jährigen und die ab 60-Jährigen führend. 

Für den Haupturlaub geben 44 Prozent der Österreicher zwischen 400 und 1.000 Euro aus, nur neun Prozent weniger. Bei 31 Prozent liegt das Urlaubsbudget zwischen 1.000 und 2.000 Euro, mehr lassen nur 16 Prozent springen, vor allem in der Gruppe 50 plus. Für heuer wird mit geringfügig niedrigeren Ausgaben gerechnet, mit Zuwächsen bei den Urlaubsbudgets bis 2.000 Euro und Rückgängen im höherpreisigen Bereich.

Deutliche Verschiebungen zeichnen sich unter dem Druck der Arbeitsverhältnisse bei den Urlaubsmotiven ab. Für fast 90 Prozent der Befragten ist die „Work-Life-Balance“ – die Ausgewogenheit von Arbeit und Erholung – wichtig, für die Frauen mehr, für Menschen im Pensionsalter ab 60 naturgemäß weniger. Dass der Arbeitsstress in den letzten Jahren stark zugenommen hat, empfinden 56 Prozent, bei den zwischen 40- und 50- Jährigen – die Altersgruppe der Führungskräfte – sogar 68 Prozent. Dementsprechend ist für über 80 Prozent der Urlaub wichtiger bis unverzichtbar geworden, am stärksten in der Altersgruppe zwischen 30 und 40 Jahren, in der die Belastung der Familienbildung am höchsten ist. 

Auf die Frage, welche Reisemotive bis 2020 zunehmen würden, führen fast 80 Prozent „Gegensteuern gegen das Burnout-Syndrom“ an, am meisten bei den 40- bis 50- Jährigen, die auch den stärksten Arbeitsstress verspüren. Über 60 Prozent wünschen sich das „soziale Reiseerlebnis“, den Urlaub mit Familie oder Freunden, mehr als die Hälfte suchen das „authentische Erlebnis“ als Gegengewicht zur „virtuellen Erlebniswelt“. Auch den Jungen zwischen 20 und 30 Jahren wird das Leben mit E-Mail, Facebook und Twitter offenbar zu anstrengend: Fast ein Viertel sieht eine Tendenz zum Urlaub als „Flucht vor Web.2.0“.

Dass Reisen auch mit einem Risiko verbunden sind, wird den Österreichern – noch immer weniger, als beispielsweise in den skandinavischen Ländern – zunehmend bewusst. Mehr als die Hälfte – genau 56 Prozent – der Befragten haben einmal eine Reiseversicherung für den privaten Bereich abgeschlossen. Das Risikobewusstsein steigt mit dem Alter, bei den über 60-Jährigen sind es bereits 67 Prozent. Hauptmotiv für den Abschluss einer Versicherung ist die Sorge vor einer plötzlichen Erkrankung mit 70 Prozent oder vor einem Unfall mit 64 Prozent, 26 Prozent wollen ihr Reisegepäck versichern, für 22 Prozent ist eine Stornoversicherung ausschlaggebend.

Für 60 Prozent ist der Abschluss einer Reiseversicherung sehr wichtig bis wichtig, unwichtig erscheint sie nur 12 Prozent. Das Reiseziel ist für 45 Prozent nicht ausschlaggebend, wobei es für 43 bis 48 Prozent der Reisenden trotzdem besonders wichtig ist, für Reisen nach Afrika, Asien und Südamerika eine Versicherung abzuschließen. Überschätzt wird die Sicherheit in Osteuropa und den USA, nur ein Drittel hält hier eine Reiseversicherung für wichtig, obwohl eine Erkrankung oder ein Unfall nirgends kostspieliger als in den Vereinigten Staaten sein kann. Eine Versicherung für Westeuropa erscheint nur rund 13 Prozent für notwendig.

Aus dieser Einschätzung geht hervor, dass über das Ausmaß der Absicherung durch Kreditkarten, Schutzbriefe oder Vereine nach wie vor ein erhebliches Informationsdefizit besteht. Fast 40 Prozent halten sich durch den Schutzbrief eines Autofahrerclubs für ausreichend abgesichert, 37 Prozent durch die meist in eine Kreditkarte inkludierte Reiseversicherung, 32 Prozent sogar über eine private Unfallversicherung, die überhaupt nur ein einziges Risiko abdeckt, nämlich einen Unfall. Über das Ausmaß des Versicherungsschutzes bei Schutzbriefen oder Kreditkarten, vor allem welche Risiken und Deckungssummen abgesichert sind, wissen die Wenigsten Bescheid.

Am bedenklichsten ist aber die falsche Einschätzung der Wirksamkeit der e-Card: Von den Befragten glauben 80 Prozent, damit in ganz Europa ausreichend versichert zu sein, 20 Prozent auch außerhalb Europas. Vor allem die jüngeren Reisenden wissen nicht, dass die e-Card nur in den EU-Mitgliedsländern anerkannt und selbst hier häufig nicht wirksam ist, weil sie nur von öffentlichen Spitälern akzeptiert wird. In den Privatspitälern, die in den Urlaubsgebieten meist vorhanden sind, wird diese aber von den meisten Ärzten wegen der aufwendigen Abrechnungsprozedur nicht angenommen. Darüber hinaus vergütet die Sozialversicherung nur die österreichischen Richtsätze für die in Anspruch genommenen Leistungen, die meist erheblich unter dem tatsächlichen Aufwand liegen. Und dass es für einen oft extrem teuren Rücktransport in die Heimat, Standardbestandteil jeder Reiseversicherung, über die e-Card keinerlei Kostenübernahme gibt, wissen auch nur knapp mehr als die Hälfte der Befragten: Fast 30 Prozent glauben, dass dies zur Gänze oder jedenfalls teilweise vergütet wird. An diesen Zahlen hat sich in den letzten Jahren wenig geändert, obwohl der Verein für Konsumenteninformation VKI und sogar die Sozialversicherung immer wieder warnen. Bis zur optimalen Sicherheit im Urlaub ist noch ein weiter Weg.

Die Europäische Reiseversicherung AG ist mit 2,2 Millionen Kunden und über 60 Prozent Marktanteil der größte heimische Reiseversicherer. Im Jahr 2012 wurden 41.059 Schadenfälle abgewickelt, davon 1.551 Notfälle und 776 Rückholungen.

Durch die Zusammenarbeit mit dem weltgrößten Assistance Dienstleister, der Europ Assistance mit 275 Büros in 208 Ländern und Regionen, profitieren Kunden von kompetenter und rascher Hilfe rund um die Uhr. Die Produktpalette erstreckt sich von Versicherungen für Österreich-Urlaube und Auslandsreisen, elf Jahres-Reiseversicherungen, modularen Versicherungspaketen für Unternehmen mit Geschäftsreisen bis hin zu Seminar-, Kongress- und Ticketstornoversicherungen. Die Gesellschaft gehört zur Unternehmensgruppe der Assicurazioni Generali S.p.A., Triest, eingetragen im Versicherungsgruppenregister der IVASS unter der Nummer 026.

Die Europäische Reiseversicherung AG ist ein Unternehmen der Generali Gruppe. Mit einem Prämienaufkommen von 70 Milliarden Euro im Jahr 2012 ist die Generali Group eine der führenden Versicherungsgruppen in Europa und der größte europäische Lebensversicherer. Mit 80.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weltweit und 65 Millionen Kunden in mehr als 60 Ländern nimmt die Gruppe eine führende Position auf den westeuropäischen Märkten ein und gewinnt auch in Zentral- und Osteuropa sowie in Asien immer mehr an Bedeutung.

www.europaeische.at
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Information:
Europäische Reiseversicherung AG,
Kratochwjlestraße 4, 1220 Wien
Tel.: 01-317 25 00, Fax: 01-319 93 67
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